Trotz internationaler Bedenken Botschaft in Jerusalem - erstes Land folgt Trump
Guatemalas Präsident Jimmy Morales
Foto: RODRIGO ARANGUA/ AFPAls erstes Land folgt Guatemala der umstrittenen Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die Botschaft dorthin zu verlegen. Guatemalas Präsident Jimmy Morales teilte auf seiner Facebook-Seite mit, er habe mit Israels Premierminister Benjamin Netanyahu gesprochen, ein wichtiges Thema sei die Rückkehr der Botschaft nach Jerusalem gewesen.
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Die Uno-Vollversammlung hatte vor einigen Tagen mit großer Mehrheit die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump verurteilt, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen. Guatemala hatte gegen die nicht bindende Resolution der Vollversammlung gestimmt.
In der Uno-Resolution wurde "tiefes Bedauern" über "jüngste Entscheidungen im Hinblick auf den Status Jerusalems" ausgedrückt. Zudem hieß es, dass der endgültige Status der Stadt durch Verhandlungen in Einklang mit einschlägigen Uno-Resolutionen verhandelt werden müsse.
Trumps Schritt, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen und die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen, hatte für internationale Kritik gesorgt. Er stellte einen Tabubruch in der Geschichte der US-Außenpolitik dar.
Israels Außenministerium dankte Guatemala am Montag für die Entscheidung, die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. "Wunderbare Nachrichten und wahre Freundschaft!", schrieb der Sprecher Emmanuel Nahshon bei Twitter. "Es lebe die Freundschaft zwischen Guatemala und Israel."
Thank you Guatemala 🇬🇹 for your important decision to move your Embassy to #Jerusalem! Wonderful news and true friendship!!Viva la amistad entre Guatemala y Israel 🇬🇹🇮🇱. @IsraelMFA @Israel
— Emmanuel Nahshon 🎗️ (@EmmanuelNahshon) December 25, 2017
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