Hintergrund: Trägerinnen des Friedensnobelpreises - DER SPIEGEL
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Hintergrund Trägerinnen des Friedensnobelpreises

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Hamburg - Vor der Iranerin Schirin Ebadi wurden zehn Mal Frauen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Da 1976 der Preis auf zwei Frauen aufgeteilt wurde, gibt es elf Preisträgerinnen.

2003: Schirin Ebadi (Iran) - Einsatz der Juristin für die Demokratisierung Irans und mehr Frauenrechte.

1997: Jody Williams (USA) zusammen mit der von ihr vertretenen Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL) - Würdigung des Einsatzes der Organisation für das im September 1997 in Oslo vereinbarte weltweite Verbot von Antipersonenminen.

1992: Rigoberta Menchu (Guatemala) - - für die Rolle der Menschenrechts-Vorkämpferin und Angehörigen des Quiche- Indianerstammes als Anwältin für die Rechte der Eingeborenen.

1991: Aung San Suu Kyi (Birma) - für den Einsatz der Oppositionspolitikerin für Demokratie und Menschenrechte und ihren gewaltlosen Widerstand gegen das Militärregime in Birma.

1982: Alva Myrdal (Schweden) zusammen mit dem Mexikaner Alfonso Garcia Robles - Würdigung der Schriftstellerin, Diplomatin und Abrüstungsministerin für ihren Einsatz für die atomare Abrüstung.

1979: Mutter Teresa (Indien) - für den jahrzehntelangen Kampf der aus Albanien stammenden katholischen Ordensschwester gegen die Armut, insbesondere im indischen Kalkutta.

1976 (verliehen 1977): Betty Williams und Mairead Corrigan (Nordirland/Großbritannien) - Ehrung für ihren Einsatz für den Frieden in Nordirland.

1946: Emily Greene Balch (USA) zusammen mit Landsmann John Raleigh Mott - für ihr führendes Engagement in der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (Zürich).

1931: Jane Adams (USA) zusammen mit Nicholas Murray Butler (USA) - für ihre wesentliche Beteiligung am Aufbau der Friedenspartei der Frauen und der Internationalen Frauenliga.

1905: Bertha von Suttner (Österreich) - für den Einsatz der Schriftstellerin für die Friedensidee.