Indien: Mutmaßliche Terroristen erschossen - DER SPIEGEL
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Indien Mutmaßliche Terroristen erschossen

Seit den verheerenden Anschlägen in Mumbai hat Indien seine Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Vor dem Nationalfeiertag steigt die Nervosität im Lande. Die Polizei erschoss in der Nähe der Hauptstadt zwei Pakistaner und stellte Waffen sicher.
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Neu-Delhi - Eine Spezialeinheit habe die beiden Männer am Sonntag im Auto verfolgt und sie in Noida, rund 20 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, gestellt, sagte ein Polizeivertreter. Daraufhin hätten die Verdächtigen das Feuer auf die Polizisten eröffnet und seien getötet worden.

Indische Polizei am Tatort der beiden Erschossenen: Granaten im Wagen

Indische Polizei am Tatort der beiden Erschossenen: Granaten im Wagen

Foto: AFP

Laut Polizei wiesen die Ausweise der beiden Männer sie als Pakistaner aus. Eine Verbindung zu der pakistanischen Islamisten-Organisation Lashkar-i-Toiba ("Armee der Reinen"), der die Anschlagsserie in Mumbai, bei der 174 Menschen ums Leben kamen, zugeschrieben wird, sei jedoch nicht festgestellt worden, sagte der Polizeivertreter. Im Kofferraum des Wagens entdeckten die Beamten jedoch fünf Sturmgewehre, fünf Granaten und Zünder.

Der einzige überlebende und in Indien inhaftierte Angreifer der Anschläge von Mumbai ist pakistanischer Staatsbürger. Die Anschläge hatten das angespannte Verhältnis zwischen Indien und Pakistan weiter verschärft.

Indien hat seine Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld seines Nationalfeiertags verschärft. Nach Medienberichten sind landesweit Zehntausende zusätzliche Polizisten und Soldaten im Einsatz. Rund 20.000 Soldaten sollen am Montag bei einer Parade durch die Straßen Neu-Delhis marschieren. Indien feiert am 26. Januar den Jahrestag der Ausrufung seiner Republik sowie der Verkündung seiner Verfassung.

sev/AP/dpa