Internierung USA halten 15 Chinesen weiter in Guantanamo fest
Washington - Wie die "Washington Post" am Abend auf ihrer Website berichtete, lehnt die Regierung die Entlassung der Männer nach China ab - sie könnten dort aus politischen Gründen verfolgt werden. Bislang hat sich noch kein anderes Land bereit erklärt, die Muslime aufzunehmen.
Etwa 20 Staaten hätten sich geweigert, den Männern aus der Gruppe der Uiguren Asyl zu gewähren, darunter Schweden, Finnland und die Türkei, berichtete das Blatt unter Berufung auf ranghohe Beamte. Der Anwalt von zwei der Männer kritisierte Anfang des Monats vor Gericht, seine Mandanten würden noch immer wie Gefangene behandelt. Einer sei in einer fensterlosen Zelle auf dem Boden festgekettet worden, sagte Sabin Willet.
Menschenrechtsgruppen haben die USA aufgefordert, die ehemaligen Terrorverdächtigen aufzunehmen. "Diese Menschen müssen freigelassen werden, entweder in ein anderes Land oder in die USA", sagte Tom Malinowski von Human Rights Watch der "Washington Post". China ist wiederholt gegen Uiguren vorgegangen, die sich für eine Autonomie der muslimischen Minderheit in der Provinz Xinjiang im Nordwesten des Landes einsetzen.