Interpol-Warnung Taliban nach Europa eingeschleust?
Mehr als 30 "bedeutende Personen" der Taliban und von Osama Bin Ladens Terrornetzwerk al-Qaida sollen in den vergangenen Monaten von Schleusern nach Europa gebracht worden sein. Sie wollen sich angeblich in Großbritannien neu gruppieren.
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Frankfurt am Main - Auch der Bundesgrenzschutz, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter seien in einem Schreiben von Interpol und Europol unterrichtet worden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Die Informationen seien vor zwei Monaten gewonnen worden. Die von Interpol genannten Namen und Personendaten von 31 Afghanen seien in den "Grenzfahndungsbestand" des Bundesgrenzschutzes aufgenommen worden.
Die al-Qaida- und Taliban-Mitglieder seien über Bulgarien, die Slowakei, die Tschechische Republik und Österreich auf dem Weg nach Großbritannien, hieß es weiter. Dort wollten sie sich neu gruppieren und mögliche Aktionen vorbereiten.