Irak 20 Lastwagenfahrer ermordet
Bagdad - Den Männern seien die Hände auf dem Rücken zusammengebunden worden, berichtete die Polizei. Die Leichen der Fernfahrer lagen südlich von Bagdad auf einer Straße. Einige der ermordeten Männer hätten Lastwagen der Regierung gefahren.
In der Rebellenhochburg Ramadi wurden auch die Leichen von fünf getöteten Nationalgardisten entdeckt. Sie gehörten nach Angaben von Anwohnern zu einer Gruppe von 13 Soldaten, die seit kurzem vermisst wurden, wie ein Krankenhausdirektor erklärte.
Mit scharfen Sicherheitsvorkehrungen will die Regierung in Bagdad unterdessen eine erneute Eskalation der Gewalt am schiitischen Aschura-Fest verhindern. Ab dem 17. Februar werden die Grenzen des Landes für fünf Tage geschlossen. Vergangenes Jahr hatten Selbstmordattentäter im ersten Monat des islamischen Mondjahres (Muharram) mehr als 180 Menschen getötet. Geistliche trafen sich am Donnerstag in Kerbala, um über Sicherheitsvorkehrungen für die Pilger zu beraten.