Irak: Powell fordert Truppenverstärkung - DER SPIEGEL
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Irak Powell fordert Truppenverstärkung

Kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt hat sich US-Außenminister Colin Powell noch einmal in einem eindringlichen Appell an seinen Präsidenten und Großbritanniens Premier gewandt. Bush und Blair sollten mehr Soldaten in den Irak schicken, andernfalls gerate die Situation dort außer Kontrolle.
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Washington - Powell habe Bush und Blair bei deren Treffen im November darauf hingewiesen, dass zu wenig Truppen im Irak stationiert seien, schreibt die "Washington Post". Hauptaufgabe bei der Kriegsführung sei nach den Worten Powells, die Lage auf dem Boden zu beherrschen und die Situation zu kontrollieren.

Drei Wochen nach dem Treffen mit Blair hatte Bush eine Aufstockung der Truppen um 12.000 auf 150.000 Soldaten angekündigt, um damit vor den geplanten Wahlen Ende Januar im Irak für mehr Sicherheit zu sorgen.

Der Inhalt der Videokonferenzen zwischen Bush und Blair ist nach Informationen der "Washington Post" inzwischen so heikel, dass die Mitschriften sofort zerstört würden, nachdem sie von den höchsten Regierungsmitgliedern gelesen worden seien. Dies lege den Schluss nahe, dass es mehr Besorgnis auf der Spitzenebene der Bush-Regierung gebe als öffentlich gezeigt werde.

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