Irak: Selbstmordattentat vor Polizeiwache - DER SPIEGEL
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Irak Selbstmordattentat vor Polizeiwache

Im nordirakischen Kirkuk ist am Morgen eine Autobombe vor einer Polizeiwache explodiert. Bei dem Anschlag kamen mindestens sieben Menschen ums Leben, 35 wurden zum Teil schwer verletzt.
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Kirkuk - Bei den Toten handelt es sich vermutlich um Polizeibeamte. Sie hatten sich vor der Wache versammelt, um ihre Tagesbefehle zu erhalten, wie der Chef der Station, Oberst Adel Ibrahim, erklärte. Unter den Verletzten waren auch Kinder einer nahe gelegenen Schule.

Gebäude in der Umgebung wurden den Angaben zufolge schwer beschädigt, außerdem seien Autos zerstört worden. Die Polizei sperrte die Umgebung ab. Die US-Armee entsandte eine Schnelle Eingreiftruppe an den Tatort. Ihren Angaben zufolge handelte es sich wahrscheinlich um die Tat eines Selbstmordattentäters.

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld traf unterdessen zu einem Truppenbesuch im Irak ein. Wie in Kuweit-Stadt bekannt wurde, hatte Rumsfeld bei seiner Visite in Kuweit den für Irak zuständigen US-Kommandeur, General John Abizaid, getroffen. Rumsfeld sagte Reportern, Qaida-Terroristen seien im Irak aktiv, doch ihre Anschläge hielten die Bevölkerung nicht davon ab, sich um Arbeit bei der Polizei zu bewerben.