Irak: Uno verlängert Truppenmandat - DER SPIEGEL
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Irak Uno verlängert Truppenmandat

US-geführte Militärtruppen bleiben im Irak stationiert. Angesichts von immer wieder neuen Gewaltattacken hat der Weltsicherheitsrat das Mandat verlängert. Kurz zuvor waren bei einem weiteren Selbstmordanschlag sechs Iraker verletzt worden.
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New York - Das Uno-Gremium sei mit der Fortsetzung des Truppenmandats nach seiner Resolution 1546 einverstanden, sagte die amtierende Präsidentin des Rates, Ellen Margarethe Loj. "Die Ratsmitglieder würdigen die Fortschritte, die bisher bei der Rekrutierung, Ausbildung und Ausrüstung von Iraks Sicherheitskräften erzielt wurde. Sie hoffen, dass diese (irakischen) Kräfte eine zunehmend größere Rolle in Sicherheitsfragen spielen und die Verantwortung am Ende ganz übernehmen", hieß es in der Erklärung.

Iraks Außenminister Hoschiar Sebari hatte den Sicherheitsrat zuvor schriftlich und persönlich um die Verlängerung des Mandats gebeten. Resolution 1546 des Sicherheitsrates vom 8. Juni 2004 enthält außer dem Zeitplan für die Demokratisierung des Irak auch das Mandat für die multinationalen Truppen unter US-Führung. Sie musste innerhalb Jahresfrist überprüft und für gut befunden werden.

Unterdessen riss die Welle der Gewalt im Irak nicht ab. Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Konvoi der US-Armee im Irak wurden sechs irakische Zivilisten verletzt. Von den Soldaten wurden nach Angaben des US-Militärs in Tikrit niemand verwundet. Der Attentäter hatte in der nordwestlich von Bagdad gelegenen Kleinstadt Dedscheel eine Autobombe gezündet. Zudem starben bei einem Autobombenanschlag in Bakuba mindestens zwei irakische Soldaten. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Detonation im Bezirk Kanaan der 65 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt. In Bakuba kommt es regelmäßig zu Gewalttaten Aufständischer.

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