Irak: Wahlsieg der Schiiten ist definitiv - DER SPIEGEL
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Irak Wahlsieg der Schiiten ist definitiv

Nach Ablauf einer Einspruchsfrist steht der Sieg des schiitischen Parteienbündnisses bei der Parlamentswahl im Irak endgültig fest. Die Wahlkommission bestätigte die Ergebnisse formal. Ein im Irak entführter Schwede flehte in einem Video um Hilfe.
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Bagdad - Der Leiter der Uno-Wahlbeauftragten im Irak, Carlos Valenzuela, lobte den Verlauf von Abstimmung und Auszählung als "extrem gut". Einer der beiden Favoriten auf das Amt des Ministerpräsidenten, Ibrahim al-Dschaafari von der siegreichen Vereinigten Irakischen Allianz, agte, er rechne damit, dass man sich binnen zwei Tagen auf einen Kandidaten einigen werde.

In der Nationalversammlung wird die Allianz über 140 der 275 Sitze verfügen. Für die Besetzung der politischen Spitzenämter ist sie dennoch auf Verbündete angewiesen. Für die Wahl des künftigen Präsidenten sowie für die Bestätigung des von diesem ernannten Ministerpräsidenten im Parlament ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich. Erwartet wird, dass das schiitische Bündnis eine Absprache mit der Kurdischen Allianz trifft, die mit 26 Prozent der Stimmen und 75 Sitzen als zweitstärkste Fraktion aus der Wahl vom 30. Januar hervorging.

Entführter Schwede bittet den Papst um Hilfe

Ein im Irak entführter Schwede hat in einem Video den Papst und den schwedischen König um Hilfe angefleht. Er bitte jeden, das Möglichste zu tun, um ihn freizubekommen, sagte Minas Ibrahim al-Jussifi, ein schwedischer Staatsbürger irakischer Herkunft. Eine Gruppe, die sich "Martyrer der Al-Issawi-Brigaden" nennt, hat erklärt, al-Jussifi Anfang des Monats verschleppt zu haben.

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