Iran: 18 Tote bei Bombenanschlag auf Bus - DER SPIEGEL
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Iran 18 Tote bei Bombenanschlag auf Bus

Bei einem Bombenanschlag im Südosten des Iran sind nach Medienberichten mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Hintergründe des Attentats könnten Kämpfe um Drogengelder oder Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten sein.
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Teheran - Die in einem Auto versteckte Bombe sei explodiert, als ein Bus mit Angehörigen der paramilitärischen Revolutionären Garden vorbeifuhr, berichtete die Agentur Insa. Es sei unklar, ob es sich bei den Opfern des Anschlags in der Stadt Zahedan um Zivilisten oder Revolutionsgarden handele. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, berichtete die Agentur, ohne Einzelheiten zu nennen.

Insa zufolge wurde der Anschlag von nicht näher bezeichneten Rebellen verübt. Zahedan ist die Hauptstadt der an Pakistan und Afghanistan grenzenden Provinz Sistan-Belutschistan. Dort ist die Mehrheit der Bevölkerung sunnitisch. Insgesamt haben im Iran aber die Schiiten die große Mehrheit.

Zahedan ist zudem eine Hochburg von Drogenschmugglern, die das Rauschgift aus dem Grenzgebiet nach Europa schaffen. Die Agentur Fars meldete deshalb, es sei nicht auszuschließen, dass es sich bei den Attentätern um Drogenkriminelle handeln könnte.

jaf/dpa/AP/AFP