"Islamischer Staat" in Mossul unter Druck - DER SPIEGEL
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Schlacht um Mossul "Aufgeben oder sterben"

Irakische Soldaten haben sich in der Stadt Mossul erneut heftige Gefechte mit IS-Kämpfern geliefert. Die Dschihadisten geraten offenbar immer stärker unter Druck.
Irakischer Soldat in Mossul
Irakischer Soldat in Mossul

Irakischer Soldat in Mossul

Foto: Ahmed Jalil/ dpa
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Irakische Spezialkräfte sind in Mossul beim Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) offenbar weiter erfolgreich. Ein Kommandeur der Elitetruppe CTS, Maan al-Saadi, sagte der Nachrichtenagentur AFP von der Front aus, dass die Einsatzkräfte den IS im Bezirk Al-Chadraa bekämpften. "Sie können nicht fliehen", sagte er über die dort verschanzten Dschihadisten. "Sie haben zwei Möglichkeiten - aufgeben oder sterben."

Am Mittwoch hatte die irakische Armee einen strategischen Erfolg vermeldet und erklärt, die Verbindungen zwischen den IS-Hochburgen Mossul im Irak und Rakka in Syrien seien gekappt worden. Damit sei der IS in seiner Hochburg von allen Nachschubwegen abgeschnitten. Einem weiteren CTS-Kommandeur zufolge wurden bereits rund 40 Prozent von Ost-Mossul eingenommen.

Auch John Dorrian, ein anderer Sprecher der von den USA geführten Militärkoalition, äußerte sich optimistisch: Der Vormarsch der Iraker vom Süden und Südosten der Stadt habe "Fahrt aufgenommen". Darauf müssten die Dschihadisten reagieren - und das schwäche ihre Verteidigung. Dorrian sprach von extrem harten und brutalen Kämpfen. Doch die irakische Armee werde die Extremisten besiegen.

Irakische Regierungstruppen und mit ihr verbündete Milizen hatten Mitte Oktober mit Unterstützung der US-geführten Anti-IS-Koalition eine lange geplante Offensive auf Mossul gestartet. Die IS-Miliz leistet trotz der Überlegenheit der Gegenseite aber erbitterten Widerstand.

Die Zahl der Menschen, die aus der Millionenmetropole flüchteten, wird inzwischen auf 76.000 geschätzt. Die irakische Führung versprach wiederholt, Mossul bis zum Jahresende vom IS zurückzuerobern.

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als/AFP