Israel Dutzende Opfer bei Anschlägen auf Busse
Beerscheba - Die Anschläge ereigneten sich in der Wüstenstadt Beerscheba. Das israelische Fernsehen berichtet von zwölf Toten. Den Rettungskräften zufolge sollen mindestens 35 Menschen verletzt worden sein, zwölf von ihnen schwer.
Zwei Explosionen ereigneten sich nahezu gleichzeitig in der Hauptstraße der Stadt. Radio Israel zufolge steht einer der Busse in Flammen. Bei dem zweiten Fahrzeug sollen durch die Explosion die Fenster herausgesprengt worden sein. Inzwischen meldete Radio Israel einen dritten Anschlag auf einen Bus in der Wüstenstadt. Die israelische Polizei bestätigte, dass es mehrere Explosionen gegeben hat. Einer Meldung der Nachrichtenagentur AP zufolge handelt es sich allerdings bei der dritten Explosion um einen falschen Alarm.
Das israelische Armee-Radio machte zwei Palästinenser für den Anschlag verantwortlich. Ob es sich um Selbstmord-Attentate handelte oder ob die Bomben ferngezündet wurden, ist bisher nicht bekannt.
Das bislang letzte Attentat palästinensischer Selbstmordattentäter wurde am 14. März verübt. Dabei waren in Aschdod zehn Menschen getötet worden. Israel hatte die vorübergehende Ruhe vor allem auf die umstrittene Sperranlage zurückgeführt, die das Land an der Grenze zu den Palästinensergebieten errichtet.
Die Universitätsstadt Beerscheba ist die größte Stadt im Süden des Landes.