Israel: Grenzzaun zu Jordanien - DER SPIEGEL
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Schutz vor Dschihadisten Israel erwägt Bau von Grenzzaun zu Jordanien

Kein Durchkommen für Dschihadisten: Um Israel vor Eindringlingen zu schützen, haben Sicherheitsexperten der Regierung empfohlen, auch an der Grenze zu Jordanien einen massiven Zaun zu errichten.
Israelische Mauer an der Grenze zum Westjordanland: Abwehr illegaler Einwanderer
Israelische Mauer an der Grenze zum Westjordanland: Abwehr illegaler Einwanderer

Israelische Mauer an der Grenze zum Westjordanland: Abwehr illegaler Einwanderer

Foto: AP/dpa
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Jerusalem - Israel erwägt, einen Grenzzaun zu Jordanien bauen. Er soll den neuen Flughafen bei Timna an der jordanischen Grenze schützen sowie mögliche "dschihadistische Eindringlinge" abhalten. Eine Armeesprecherin sagte, dass Sicherheitsexperten den Zaun empfohlen hätten. Damit wäre der letzte barrierefreie Grenzübergang abgeriegelt.

30 Kilometer lang solle der Zaun werden, berichtete die Zeitung "Haaretz". Es ist nicht die erste Sicherheitsbarriere: Israel verfügt bereits über einen Grenzzaun an seiner Südgrenze zu Ägypten. Er wurde vor zwei Jahren zur Abwehr illegaler Einwanderer aus Afrika errichtet. Auch die Grenzen zum Gazastreifen, zu Syrien und zum Libanon sind mit Zäunen gesichert. Zudem verläuft eine Mauer zwischen Israel und dem Westjordanland.

Am 17. März wird in Israel eine neue Regierung gewählt. Die Likud-Partei des amtierenden Präsidenten Benjamin Netanyahu liegt laut aktuellen Umfragen gleichauf mit seinen Konkurrenten Isaac Herzog und Tzipi Livni. Letztere haben sich zu einer Doppelspitze der "Zionistischen Union" zusammengeschlossen.

kry/AFP