Jagd nach Saddam: Amerikaner vermuten Ex-Diktator in Mossul - DER SPIEGEL
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Jagd nach Saddam Amerikaner vermuten Ex-Diktator in Mossul

Die US-Häscher vermuten Saddam Hussein offenbar in Mossul oder Falludscha. Er verstecke sich mit Hilfe von Stämmen, an die er Geld verteile, sagte der kurdische Vize-Gouverneur Mossuls, Ibrahim Arafat. Allerdings stürmten amerikanische Einheiten auf der Suche nach dem Ex-Diktator auch ein Haus in Falludscha.
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Mossul - "Was Saddam angeht, ist es wahrscheinlich, dass er sich noch in Mossul aufhält", sagte der Kurde. Fraglich sei, wie lange er sich noch mit dem Geld versteckt halten könne. "Die Leute wollen, dass er so schnell wie möglich gefasst wird", sagte der Vize-Gouverneur in einem Interview mit der türkischen Zeitung "Hürriyet".

In Mossul waren am Dienstag die Saddam-Söhne Udai und Kussei bei der Erstürmung eines Hauses vom US-Militär getötet worden.

Amerikanische Soldaten haben bei ihrer Suche nach Saddam Hussein nach Informationen des TV-Senders al-Dschasira am Freitag ein Haus in der westirakischen Stadt Falludscha gestürmt. Der arabische Sender zeigte Bilder eines verwüsteten Wohnhauses. Der Hausherr erklärte dem Sender, Dutzende von Soldaten hätten das Gebäude im Morgengrauen erst mit Panzern umstellt und dann angegriffen.

Sie hätten ihm später gesagt, dass sie den verschwundenen Ex-Präsidenten in seinem Haus vermutet hätten. Verletzt worden sei bei dem Angriff niemand. Falludscha ist eines der Hauptzentren des Widerstands gegen die US-Truppen.