Japanische Großmacht - DER SPIEGEL
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Japanische Großmacht

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Foto: REUTERS



Titelverteidiger Japan hat sich zum dritten Mal nach 1992 und 2000 den Asien-Cup gesichert. Das vom ehemaligen brasilianischen Nationalspieler Zico betreute Team setzte sich heute vor 65.000 Zuschauern in Peking im Finale mit 3:1 (1:1) gegen Gastgeber China durch. Die Treffer für Japan erzielten Takashi Fukunishi (21.), Koji Nakata (65.) und Keiji Tamada (90./+1). Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die vom früheren Bundesliga-Coach Arie Haan trainierten Chinesen markierte Li Ming (30.).

6000 Polizisten und Spezialeinheiten trennten die Fans der beiden Erzrivalen. Die Stimmung war aufgeheizt. Im Laufe des Turniers war es bereits zu einer Reihe von anti-japanischen Zwischenfällen gekommen. Bis heute schuldet Tokio den Chinesen eine Entschuldigung für die Brutalität der japanischen Besatzung Chinas von 1931 bis 1945.

Im Spiel um Platz drei hatte sich der Iran am Freitag mit 4:2 (1:0) gegen Bahrain durchgesetzt. Der frühere Bundesliga-Profi Ali Daei erzielte dabei zwei Treffer, Mehdi Mahdavikia vom Hamburger SV sah in der Nachspielzeit die Rote Karte.

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