Jerusalem Bombenanschlag in Kaufhaus
Jerusalem/Nablus - Die Explosion des nach Polizeiangaben kleinen Sprengsatzes kam inmitten neuer Warnungen vor Anschlägen palästinensischer Extremisten in Jerusalem. Obwohl die Bombe in einem Kaufhaus zündete, wurde niemand dabei verletzt.
Mehrere tausend Palästinenser nahmen unterdessen an der Beerdigung für die am frühen Morgen bei einer schweren Explosion im Westjordanland getöteten Mitglieder der Fatah-Organisation von Palästinenserpräsident Jassir Arafat teil.
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Ein Berater Arafats warf Israel am Montag vor, die Männer in dem Dorf Fara getötet zu haben. Offizielle Vertreter der Palästinenser hatten zuvor erklärt, israelische Panzer hätten die Wellblechhütte, in der sich die Männer aufhielten, mit Granaten beschossen. "Es war ein israelisches Attentat", sagte ein Fatah-Mitglied. Die Männer stünden auf Israels Liste der meistgesuchten Personen. Sie seien alle Mitglieder der El-Aksa- Brigade gewesen, die in dem Palästinenser-Aufstand kämpfe.
In israelischen Regierungskreisen hieß es dagegen, die Armee sei nicht in den Vorfall verwickelt; die Explosion könne von einem misslungenen Versuch, eine Bombe zu bauen, herrühren. Fara liegt nahe der jüdischen Siedlung Alon Moreh und rund 25 Kilometer vom palästinensisch verwalteten Dschenin entfernt.