Kenia: Nikab-Trägerinnen greifen Polizeistation an und werden getötet - DER SPIEGEL
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Kenia Attacke in Mombasa - Polizei erschießt drei Vollverschleierte

Bei einem Anschlag auf eine Polizeistation in Mombasa sind drei Frauen erschossen worden. Sie trugen einen Ganzkörperschleier und hatten die Beamten mit einem Messer und einer Brandbombe angegriffen.
Sicherheitskräfte vor der Polizeistation in Mombasa
Sicherheitskräfte vor der Polizeistation in Mombasa

Sicherheitskräfte vor der Polizeistation in Mombasa

Foto: Str/ dpa
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Kenianische Polizisten haben drei Frauen getötet, die eine Polizeistation in Mombasa attackiert hatten. Laut Parterson Maelo, dem Polizeichef der Stadt, wurden zwei Polizisten bei dem Angriff verletzt.

Die Frauen sollen vollverschleiert gewesen sein und Buibuis getragen haben, die kenianische Variante eines Nikab. Laut Maelo verschafften sich die Angreiferinnen unter dem Vorwand eines Telefondiebstahls Eintritt: "Während sie befragt wurde, zog eine Frau ein Messer, eine andere warf eine Brandbombe auf die Polizisten."

Seine Kollegen hätten die Frauen erschossen, sagte Maelo weiter. Vermutlich handle es sich um einen Terroranschlag.

Vieles deutet darauf hin, dass die islamistische Shabab-Miliz hinter dem Angriff stecken könnte. Die Dschihadisten verübten in den vergangenen Jahren in Kenia und Uganda mehrere blutige Anschläge.

Dabei beruft die Schabab-Miliz sich darauf, Vergeltung für die Beteiligung Kenias am Militäreinsatz in Somalia zu üben. Die Islamisten kämpfen in Kenias zerrütteten Nachbarland für einen islamischen Staat.

In Somalia wurde sie durch die Regierungstruppen und die 22.000 Soldaten der Afrikanischen Union aus Mogadischu und den anderen wichtigsten Städten vertrieben, kontrolliert aber noch immer einige ländliche Regionen.

Was ist ein Nikab? Was ist eine Burka? Unsere Animation erklärt die Unterschiede.

DER SPIEGEL
cte/Reuters/AP