Uno-Mission Blauhelm-Soldaten im Kongo getötet
Kindersoldaten im Kongo: Seit Jahren Unruhen im afrikanischen Krisenstaat
Foto: Stephen Morrison/ dpa/dpawebSie gerieten offenbar in einen Hinterhalt: Bei einem Rebellen-Angriff im Osten des Kongo sind nach Uno-Angaben zwei Blauhelmsoldaten getötet worden. Vier weitere Soldaten werden den Angaben zufolge noch vermisst, 13 seien verletzt worden. Der Konvoi sei von Rebellen überfallen und beschossen worden. Dabei seien die zwei aus Tansania stammenden Soldaten ums Leben gekommen.
Der Vorfall ereignete sich in Beni in Nord-Kivu. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Angriff und die anhaltenden Attacken der Rebellen der Gruppe "Alliierte Demokratische Kräfte" (ADF) auf die Zivilbevölkerung in der Gegend scharf. Die Soldaten waren Teil der vom Deutschen Martin Kobler geleiteten Monusco-Mission, die seit rund 15 Jahren für Frieden und Stabilität im Kongo sorgen soll. Zur Nationalität der Verletzten und der Vermissten machte die Uno keine Angaben.
Bereits am Montag war im selben Gebiet ein Hubschrauber der Monusco von Unbekannten beschossen worden. Seit Januar wurden bei Angriffen in der Region mindestens 60 Menschen getötet.