Kurden vertreiben IS aus Kobane - DER SPIEGEL
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Syrische Grenzstadt Kurden vertreiben IS aus Kobane

Mehr als 170 Zivilisten sollen bei jüngsten Gefechten zwischen der IS-Terrormiliz und kurdischen Einheiten in Kobane getötet worden sein. Nun haben die Kurden die Grenzstadt wieder unter ihre Kontrolle gebracht.
Türkische Soldaten an der syrischen Grenze: Hinter ihnen steigt Rauch über Kobane auf
Türkische Soldaten an der syrischen Grenze: Hinter ihnen steigt Rauch über Kobane auf

Türkische Soldaten an der syrischen Grenze: Hinter ihnen steigt Rauch über Kobane auf

Foto: BULENT KILIC/ AFP
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Nach dem Überraschungsangriff der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) haben kurdische Einheiten die Angreifer zurückgeschlagen und Kobane wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Die Gefechte in der nordsyrischen Grenzstadt hätten aufgehört; kurdische Kämpfer durchsuchten die Viertel nach Dschihadisten. Das berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Zuvor hatte ein Sprecher der kurdischen Einheiten noch von Kämpfen um ein Krankenhaus am Stadtrand berichtet. Dort sollen sich Extremisten verschanzt haben. Nach Angaben der Menschenrechtler waren während der Gefechte der vergangenen Tage 174 Zivilisten getötet worden.

Die IS-Miliz hatte die Ortschaft an der türkischen Grenze am Donnerstag überfallen. Erst Ende Januar hatten die Kurden mithilfe von internationalen Luftschlägen Kobane nach monatelangen Kämpfen aus der Gewalt der Dschihadisten befreit und dem IS eine schmerzhafte Niederlage beschert.

Situation in Syrien, Stand 23. Juni 2015

Situation in Syrien, Stand 23. Juni 2015

Foto: SPIEGEL ONLINE
skr/dpa