Libanon Lahuds Premier scheitert mit Regierungsbildung
Der libanesische Ministerpräsident Omar Karami hat den Versuch, eine neue Regierung zu bilden, endgültig aufgegeben. "Ich habe mein Bestes versucht, aber es gibt zu viele Hindernisse", sagte der pro-syrische Premier in Beirut.
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Beirut - Die prosyrische Regierung Karami war vor sechs Wochen auf Druck von Massenprotesten zurückgetreten. Staatspräsident Emile Lahud beauftragte ihn aber erneut mit der Regierungsbildung. Karami wollte eine Regierung der nationalen Einheit bilden. Er sei dabei an widerstreitenden Forderungen einzelner Politiker gescheitert, sagte er jetzt. Es sei aber möglich, die Wahlen planmäßig im Mai abzuhalten.
Die Demonstranten hatten seiner Regierung sowie der Ordnungsmacht Syrien vorgeworfen, sie seien in die Ermordung von Ex-Ministerpräsident Rafik al-Hariri verwickelt. Hariri, ein Gegner der syrischen Truppenpräsenz in Libanon, war am 14. Februar in Beirut von einer Autobombe getötet worden.