Libyen: USA ziehen Personal von Botschaft ab - DER SPIEGEL
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Gewalt in Libyen USA ziehen Personal ihrer Botschaft ab

Die USA reagieren auf die Gewalt in Libyen: Das Personal der Botschaft hat Tripolis verlassen. Man habe nicht mehr "sicher operieren" können.
Tripolis: Rauch zeugt von Kämpfen am internationalen Flughafen
Tripolis: Rauch zeugt von Kämpfen am internationalen Flughafen

Tripolis: Rauch zeugt von Kämpfen am internationalen Flughafen

Foto: Sabri Elmhedwi/ dpa
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Tripolis - Wegen anhaltender Kämpfe zwischen rivalisierenden Milizen haben die USA ihr Botschaftspersonal aus der libyschen Hauptstadt Tripolis abgezogen. Das teilte das US-Außenministerium in Washington mit. Nach einem Bericht des Senders CNN  verließen etwa 150 Angehörige der diplomatischen Vertretung die Stadt in der Nacht zum Samstag in einem Autokonvoi in Richtung Tunesien. Die Botschaft habe nicht mehr "sicher operieren" können, wurden US-Beamte zitiert.

Das Gebäude ist nicht weit vom internationalen Flughafen entfernt, um dessen Kontrolle die Milizen kämpfen. Dabei kamen bereits Dutzende Menschen ums Leben, der Flughafen wurde stark beschädigt. Bei den Milizen handelt es sich um ehemalige Revolutionsbrigaden, die 2011 am Sturz von Muammar al-Gaddafi beteiligt waren. Sie weigern sich bis heute, ihre Waffen abzugeben.

Mitte Juli hatten die Vereinten Nationen entschieden, wegen der anhaltenden Gewalt ihr gesamtes Personal aus dem Land bis auf Weiteres abzuziehen.

bim/dpa/Reuters