Manila US-Botschaft nach Terrorwarnung geschlossen
Manila - Der Fernsehsender ANC zitierte einen Wachmann der diplomatischen Vertretung, wonach eine SMS eingegangen sei, in der eine gewisse "Evita" ankündige, die Botschaft in die Luft zu sprengen. Die Warnung sei als glaubhaft bewertet worden und rechtfertige die Entscheidung, sagte ein Botschaftssprecher am Morgen einem philippinischen Radiosender. Er verwies auf die Mitteilung im Internet. Darin hieß es: Die Botschaft werde ihre Dienste für die Öffentlichkeit, einschließlich der Visa-Erteilung, wieder eröffnen, wenn es als angebracht erachtet werde. Eine Notfallversorgung für US-Bürger werde aufrechterhalten.
Die Botschaft forderte US-Bürger dazu auf, sich nach Anweisung von Sicherheitsmitarbeitern zu richten und wies auf ein anhaltendes Risiko terroristischer Aktivitäten gegen Amerikaner und westliche Einrichtungen auf den Philippinen hin. Auf den Philippinen ist die Extremistengruppe Abu Sayyaf beheimatet, die Verbindungen zu al-Qaida unterhält.