Mazedonien: Rebellen kündigen Feuerpause an - DER SPIEGEL
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Mazedonien Rebellen kündigen Feuerpause an

Wenige Stunden vor Ablauf eines Ultimatums der mazedonischen Armee haben die albanischen Rebellen eine Feuerpause angekündigt. Es sei "besser zu reden als einen Kampf zwischen den beiden Völkern zu beginnen", hieß es.
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Tetovo - Um den Weg für eine friedliche Lösung zu ebnen, erkläre die Nationale Befreiungsarmee eine unbeschränkte, einseitige Feuerpause, sagte Rebellen-Sprecher Ali Ahmeti am Mittwochabend dem Kosovo-Fernsehsender RTK in Pristina. Bei einem Kampf werde Blut vergossen und "dann gibt es keinen Platz mehr für Gespräche".

Zuvor hatten die die Rebellen angekündigt, dass sie ein um Mitternacht auslaufendes Ultimatum missachten und sich nicht ergeben würden. Die mazedonische Armee bereitete sich unterdessen nach eigenen Angaben auf eine Großoffensive gegen die in den Bergen um Tetovo verschanzten Rebellen vor.

Das Verteidigungsministerium in Berlin wollte den von der UCK einseitig ausgerufenen Waffenstillstand zunächst nicht bewerten. Es liege im Interesse der Bundeswehr, dass sich im Krisengebiet "die Sicherheitslage stabilisiert", sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Man müsse nun abwarten, was die internationalen Bemühungen um eine friedliche Lösung ergäben.