Minutenprotokoll So lief der Super Tuesday
Hamburg - Es war Showdown bis zuletzt: Am Ende hatte Mitt Romney im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner dann doch die Nase vorn. Er sicherte sich am Super Tuesday zuerst die Bundesstaaten Massachusetts, Virginia, Vermont und Idaho - und am Ende auch im symbolisch wichtigen "Swing State" Ohio. Der war vorher über Stunden zwischen ihm und seinem Gegner Rick Santorum hart umkämpft.
Santorum gewann in Oklahoma, Tennessee und North Dakota. Damit konnten sowohl Romney, der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, als auch der erzkonservative Ex-Senator Santorum am bisher wichtigsten Vorwahltag punkten. Ein klarer Sieger ist aber nicht zu erkennen. Weiter offen bleibt, wen die Partei als Kandidat gegen den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama aufstellen wird.
Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich gewann nur in seinem Heimatstaat Georgia. Er will trotzdem im Rennen bleiben. Auch der radikalliberale Kongressabgeordnete Ron Paul schien nicht aufgeben zu wollen.
Lesen Sie im Minutenprotokoll nach, wie der Super Tuesday verlief:
+++ Romney : Santorum 5: 3 +++
[6.40 Uhr] Die Bilanz des Super Tuesday: Romney gewinnt in den wichtigen Bundesstaaten Ohio, in Idaho, Massachusetts, Virginia und Vermont. Santorum triumphiert in Tennessee, Oklahoma und North Dakota. Gingrich siegt in Georgia. Das Ergebnis für Alaska wird im Laufe des Abends erwartet.
Vorwahlen der Republikaner: Romneys Super-Dienstag
+++ CNN bestätigt Romneys Sieg +++
[6.32 Uhr] Auch CNN meldet: Romney ist der Sieger der wichtigen Vorwahl in Ohio. Damit triumphiert er in fünf Staaten. Er hat mehr als 18.000 Stimmen mehr als der erzkonservative Santorum.
+++ Romney schlägt Santorum in Ohio +++
[6.28 Uhr] Endlich ist es klar: Mitt Romney gewinnt den wichtigen Bundesstaat Ohio, das meldet die Nachrichtenagentur AP.
++ Knapp 12.000 Stimmen Vorsprung +++
[6.24 Uhr] Romney liegt nun mehr als 12.000 Stimmen vor Santorum. 96 Prozent der Stimmen sind in Ohio ausgezählt.
+++ Schwächen bleiben +++
[6.17 Uhr] Bei Twitter gibt es erste Reaktionen von Journalisten: @KattyKayBBC schreibt: "Das Rennen könnte nach dem Super Tuesday ziemlich ähnlich aussehen -die Schwächen und Probleme bleiben gleich - außer, dass Romney nun etwas besser dran sein könnte durch die Zahlen." @stuartmillar159 vom "Guardian" meint: "Bisher sechs Ergebnisse, alle wie erwartet, alles hängt nun von Ohio ab." Und @mpitzke, SPIEGEL ONLINE-Reporter twittert: "Romney gewinnt auch Vermont. Keine Überraschung."
Rick Santorum: Der Gottesfürchtige
+++ Romney 7200 Stimmen vorn in Ohio +++
[6.05 Uhr] In Ohio sind nun 93 Prozent der Stimmen ausgezählt, berichtet CNN. Der moderate Multimillionär hat jetzt 7200 Stimmen mehr als Santorum - und liegt damit einen Prozentpunkt vor seinem Gegner, der auf 37 Prozent kommt.
+++ 4:3 beim Super Tuesday +++
[5.56 Uhr] Zwischenstand beim Super Tuesday: Romney gewinnt in Idaho, Massachusetts, Virginia und Vermont. Santorum siegt in Tennessee, Oklahoma und North Dakota. Gingrich feiert in Georgia. Offen sind damit noch Ohio, wo Romney und Santorum dicht beieinander liegen, und Alaska. Das Ergebnis soll im Laufe des Abends kommen.
+++ Romney gewinnt in Idaho +++
[5.32 Uhr] CNN meldet, dass Romney im US-Bundesstaat Idaho siegt. Danach liegt er mit 77 Prozent der Delegiertenstimmen vorne, dann folgt Paul mit elf Prozent und Santorum mit neun Prozent. Mehrere amerikanische TV-Sender bestätigen den deutlichen Abstand. Damit gewinnt Romney den vierten Staat - nach Massachusetts, Virginia und Vermont. Sein Gegner Santorum kommt bisher auf drei.
+++ Romney baut Vorsprung aus +++
[5.13 Uhr] Romney liegt nun 5400 Stimmen vor Santorum in Ohio. Er kommt damit auf 38 Prozent, Santorum auf 37 Prozent, meldet CNN. 87 Prozent der Stimmen sind ausgezählt. Ohio gilt generell als eines der am härtesten umkämpften Schlachtfelder in Präsidentschaftswahlen. Der Industriestaat im Mittleren Westen, gilt als Amerika im Kleinen: Stadt und Land, Reich und Arm, viele Arbeiter. Außerdem ist das Land ein Swing State, das heißt: Mal wählen die Leute hier bei Präsidentschaftswahlen demokratisch, mal republikanisch. Wer hier bei den Vorwahlen ein Zeichen setzen kann, qualifiziert sich als Mehrheiten-Macher.
+++ Romney liegt mit 1800 Stimmen vorne +++
[5.05 Uhr] Finale bei der Abstimmung im umkämpften Ohio: Nun liegt Romney mit mehr als 1800 Stimmen vor Santorum. Beide haben 37 Prozent, berichtet CNN. 86 Prozent der Stimmen sind ausgezählt. Derzeit würden die Stimmen in den Städten und Vororten Ohios ausgezählt - dort hat Romney mehr Unterstützer als Santorum.
+++ Santorum und Romney gleichauf in Ohio +++
[4.43 Uhr] Die Vorwahlen in Ohio bleiben spannend: CNN meldet, dass Santorum und Romney nun beide auf 37 Prozent kommen. Santorum liegt allerdings mit etwa 2500 Stimmen vor seinem Konkurrenten, sein Vorsprung schwindet. 78 Prozent der Stimmen sind nach Angaben des TV-Senders ausgezählt. Die Auszählung entwickelt sich zu einem Krimi.
+++ Zu reich, zu religiös, zu alt +++
[4.40 Uhr] Die Nachrichtenagentur dapd zitiert einen Wähler aus dem US-Staat Ohio - Robert Reed. Seine Meinung über die republikanischen Präsidentschaftskandidaten: "Mitt Romney ist zu reich, Rick Santorum zu religiös, Ron Paul zu alt und Newt Gingrich mag ich einfach nicht." Reed hat letztlich für Santorum gestimmt.
+++ Santorums Vorsprung in Ohio schmilzt +++
[4.35 Uhr] Neue Zahlen zu Ohio: Nachdem 78 Prozent der Stimmen ausgezählt sind, kommt Santorum auf 38 Prozent. Romney hat aufgeholt, er liegt nun bei 37 Prozent, meldet CNN.
Santorum gewinnt North Dakota
+++ Romney und Santorum - jeweils drei Siege +++
[4.30 Uhr] Kurzer Zwischenstand des Super Tuesday: Romney gewinnt in Massachusetts, Virginia und Vermont; Santorum siegt in Oklahoma, Tennessee und North Dakota - Gingrich in Georgia. Die Ergebnisse von Ohio, Idaho und Alaska stehen noch aus.
+++ Romney führt in Idaho deutlich +++
[4.21 Uhr] Romney führt in Idaho bei sechs Prozent ausgezählten Stimmen mit 76 Prozent, meldet CNN. Weit abgeschlagen ist Santorum mit zehn Prozent, Paul ist gleichauf bei ebenfalls zehn Prozent. Gingrich hat bisher vier Prozent.
+++ Ron Paul glaubt noch immer an den Sieg +++
[4.15 Uhr] Der Texaner Ron Paul hat noch keine einzige Vorwahl gewonnen, glaubt aber noch immer an seine Chance. Schließlich sammle er kontinuierlich Delegiertenstimmen für den Wahlparteitag im August. "Wir gewinnen doch immer, nicht wahr?", ruft er bei seiner Rede in Fargo, North Dakota, in die Menge.
+++ Santorum bleibt in Ohio vorn +++
[4.10 Uhr] Aktuelle Zahlen für das umkämpfte Ohio: Santorum kommt auf 38 Prozent, Romney auf 36 Prozent, meldet CNN. Mittlerweile sind 61 Prozent der Stimmen ausgezählt.
+++ Santorum gewinnt North Dakota +++
[4.07 Uhr] CNN meldet, dass Rick Santorum in North Dakota gewinnt: Er liegt bei 40 Prozent, Paul bei 27 Prozent. Romney kommt auf nur 25 Prozent und Gingrich auf acht Prozent. 78 Prozent der Stimmen sind ausgezählt.
+++ "Ihr habt einen Präsidenten, der Euch nicht gerecht geworden ist" +++
[3.59 Uhr] Romney in Boston richtet sich nun "an all die Amerikaner, die nur Jobs sehen, die sie nicht kriegen können, und Rechnungen bekommen, die sie nicht bezahlen können." Er teilt kräftig gegen den jetzigen Amtsinhaber Obama aus: "Ich habe eine Botschaft: Ihr habt nicht versagt. Ihr habt einen Präsidenten, der Euch nicht gerecht geworden ist. Das wird sich ändern." Der Multimillionär will die "Triple AAA"-Bewertung der Rating-Agenturen für die USA zurückgewinnen, wie er seinen Anhängern zuruft. Er verspricht, die Keystone XL-Pipeline voranzubringen. Obama hatte den Bau der umstrittenen 2700 Kilometer langen Öl-Pipeline quer durch die USA abgeblasen.
+++ Santorum bei Abstimmung in North Dakota vorn +++
[3.52 Uhr] Der erzkonservative Ex-Senator Santorum hat anscheinend eine gute Chance, die Vorwahl im US-Staat North Dakota für sich zu entscheiden. Nach Auszählung von rund 25 Prozent der Stimmen liegt er deutlich mit 41 Prozent vor seinem Hauptrivalen Romney, der auf 26 Prozent kommt.
+++ "Ich werde diese Nominierung bekommen" +++
[3.51 Uhr] Mitt Romney zeigt sich siegessicher: Am Ende des Vorwahlprozesses werde er Präsidentschaftskandidat sein. "Ich werde diese Nominierung bekommen", ruft er.
+++ Romney gratuliert seinen Konkurrenten +++
[3.46 Uhr] Romney tritt in Boston vor das Mikrofon. Seine Fans jubeln ihm zu. "Wir werden Euer Votum (in Massachusetts) nehmen und bis ins Weiße Haus tragen." Romney gratuliert seinen Konkurrenten Santorum und Gingrich zu ihren Siegen, es klingt leicht überheblich. Er verspricht, dass Amerikas Veteranen mehr Unterstützung erhalten - "Ich werde als Präsident sicherstellen, dass sie die Hilfe bekommen, die sie verdienen." Er präsentiert sich als Herausforderer von Präsident Barack Obama. "Ich stehe bereit, ... unser Land zum Wohlstand zu führen."
"Wir sind bereit, im ganzen Land zu gewinnen"
+++ "Santorum schweift ab" +++
[3.45 Uhr] Reaktionen auf Twitter zu Santorums Rede - @TheFix schreibt, "DAS ist das, worüber Santorum die ganze Zeit reden sollte. Wirtschaftlichen Populismus." @JRubinBlogger meint: "Santorum sollte wirklich vorher aufschreiben, was er sagen will. Er hat eine Botschaft, schweift aber ab." @PaulHRosenberg schreibt: "Santorum gibt TATSÄCHLICH vor, dass es OBAMA ist, der Dein Leben bis ins Kleinste regeln will, nicht er!"
+++ Santorum baut Vorsprung in Ohio aus +++
[3.36 Uhr] Erbittertes Rennen in Ohio: Santorum liegt laut CNN weiter vorne. Nach den neuesten CNN-Zahlen liegt er bei 39 Prozent, Romney kommt nur noch auf 35 Prozent. 38 Prozent der Stimmen sind nun ausgezählt.
+++ Jubelnde Santorum-Anhänger +++
[3.26 Uhr] "Es gibt Menschen, die glauben, dass Amerikas beste Tage hinter uns liegen", sagt Santorum. Der Grund, warum seine Frau Karen und er entschieden haben, im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur zu sein, sei das Problem "Obama Care". Seine Fans jubeln und klatschen. "Große Dinge müssen in diesem Land passieren, um uns wieder vom Rand der Zahlungsunfähigkeit wegzubringen."
+++ "Wir sind bereit, im ganzen Land zu gewinnen"+++
[3.17 Uhr] Santorum tritt vor die Kameras in Steubenville, Ohio. CNN zeigt seine jubelnden Fans. "Es ist eine große Nacht", ruft der ehemalige Senator. "Wir sind bereit, im ganzen Land zu gewinnen." Neben seiner Frau Karen sind auch viele seiner Kinder da: John, Sarah, Maria, Patrick, Elisabeth, Peter und Daniel stehen mit auf der Bühne. Er spricht von einer "Siegesfeier".
+++ Rockige Siegeshymne? Bisher Fehlanzeige +++
[3.15 Uhr] Gingrich hat gesprochen, nun warten alle auf Santorum. Medienwirksam werden Unterstützer im Hintergrund aufgestellt. Als ein kleiner Junge mit dem Schild "My family picks Rick" auf die Bühne kommt, brandet Jubel auf. Dann wird eine Ballade eingespielt - rockige Siegeshymne? Bisher Fehlanzeige, berichtet SPIEGEL ONLINE-Videoreporterin Sandra Sperber.
+++ Santorum liegt in Ohio vorne +++
[3.12 Uhr] CNN meldet, dass Rick Santorum nun vorne liegt im umkämpften Ohio: Er kommt auf 39 Prozent, Romney auf 36 Prozent. 24 Prozent der Stimmen sind ausgezählt.
+++ Santorum gewinnt Oklahoma +++
[3.02 Uhr] CNN meldet: Rick Santorum hat in Oklahoma gewonnen. Er kommt auf 34 Prozent. Auf Platz zwei liegen Romney und Gingrich mit jeweils 27 Prozent. Paul liegt abgeschlagen auf Platz drei mit zehn Prozent.
+++ Kopf-an-Kopf-Rennen in Ohio +++
[3.00 Uhr] Kurzer Zwischenstand: Multimillionär Romney siegt nach Angaben von TV-Sendern in Virginia, Vermont - und erwartungsgemäß auch im Ostküstenstaat Massachusetts, wo er einst Gouverneur war. Doch Santorum bleibt ihm auf den Fersen. Der erzkonservative Ex-Senator gewinnt laut Hochrechnungen in Tennessee und in Oklahoma. In Ohio liefern sich die beiden weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
+++ "Manche verstehen's nie" +++
[2.56 Uhr] Auf der Santorum-Wahlparty: Ein Mann in Mönchskutte erzählt, dass alle seine Cousins demokratisch gewählt hätten. Der Anzugträger neben ihm zuckt resignierend die Schultern, berichtet SPIEGEL ONLINE-Videoreporterin Sandra Sperber. "So ist das Leben. Manche verstehen's nie".
+++ "Los, Sarah, los!" +++
[2.50 Uhr] Etliche Twitter-User kommentieren das Interview mit Sarah Palin auf CNN. "Los, Sarah, los!", schreibt "@red_hardliner". "@tomwatson" bemerkt: "Und Twitter explodiert". "@lauradmcbryde" twittert: "Oh verdammt, sie hat es schon wieder getan, oder? Die wichtigste politische Nacht des Jahres, und sie kommt daher und zieht alle Aufmerksamkeit auf sich."
+++ Palin schließt auch Einspringen 2012 nicht aus +++
[2.44 Uhr] Im Gespräch mit CNN äußerte sich Sarah Palin auch zu der Frage, was sie tun würde, sollten sich die Delegierten beim Wahlparteitag Ende August 2012 nicht auf einen Kandidaten einigen können - würde sie sich selbst dann zur Verfügung stellen? "Alles ist möglich, und ich verschließe keine Türen, die mir dort vielleicht offenstünden. Ich plane, beim Parteitag dabei zu sein."
+++ Kurzer Jubel für Santorum +++
[2.42 Uhr] Bei der Santorum-Feier in Steubenville, Ohio, bricht Freude aus, SPIEGEL-ONLINE-Videoreporterin Sandra Sperber ist dabei. Gerade hat ein Einheizer verkündet, dass Rick Santorum Tennessee gewonnen hat. Kurzer Jubel, dann dudelt wieder die Country-Musik.
Gingrich sieht sich vor Comeback
+++ "Newt, Newt, Newt, Newt"+++
[2.40 Uhr] Gingrich sagt in seinem Wahlkampflager in Atlanta: "Ich glaube daran, dass ich der einzige Kandidat bin, der die Fähigkeit hat, gegen Barack Obama zu debattieren." Das Publikum jubelt ihm zu und ruft immer wieder im Chor "Newt, Newt, Newt, Newt". Er feiert seinen Sieg in Georgia. "Ich will, dass wir eine amerikanische Energiepolitik haben - so dass sich kein Präsident jemals wieder vor einem saudischen König verbeugen musst."
+++ Erster offizieller Gewinn für Santorum +++
[2.38 Uhr] CNN meldet, dass Rick Santorum in Tennessee gewinnt. Er kommt auf 45 Prozent der Stimmen. Das berichtet auch NBC.
+++ Gingrich sieht sich vor Comeback +++
[2.36 Uhr] Gingrich wertet seinen Erfolg nach wochenlanger Durststrecke in Georgia als Vorboten eines erneuten Comebacks. In Huntsville auf einer Wahlkampfveranstaltung sagt er vor Anhängern: "Zum dritten Mal werden wir zurückkommen. Mit eurer Hilfe sind wir bis zum Ende der Woche in einem völlig neuen Rennen." Es scheint, er wolle mit seinem Auftritt in Alabama unterstreichen, dass er im Rennen um die Nominierung als republikanischer Präsidentschaftskandidat bleiben will.
+++ Palin: "Alles in dieser Welt ist möglich" +++
[2.30 Uhr] Sarah Palin hat in ihrem Heimatstaat Alaska gewählt, auf CNN sagt sie in einem Interview: "Ich werde Ihnen nicht sagen, wen ich gewählt habe." Auf die Frage, ob sie im Wahljahr 2016 erneut kandidieren werde, antwortet sie: "Alles in diesem Leben, alles in dieser Welt ist möglich. Alles ist möglich für eine Amerikanerin." Sie sagt weiter, sie täte alles, womit sie "unserem Land helfen kann".
+++ Junge Wähler in Ohio bevorzugen Santorum +++
[2.21 Uhr] Im umkämpften Ohio haben laut einer Befragung der "New York Times" vor allem die jungen Wähler für den ultrakonservativen Rick Santorum gestimmt. Demnach sprachen sich 35 Prozent der 17- bis 29-Jährigen für Santorum aus (Romney: 27 Prozent), unter den 30- bis 44-Jährigen waren es sogar 41 Prozent (Romney: 32). In den älteren Wählergruppen führt Romney.
+++ Aktualisierte Zahlen für Tennessee +++
[2.15 Uhr] CNN aktualisiert seine Ergebnisse für Tennessee: Danach liegt Santorum bei nur noch 42 Prozent - im Vergleich zu 2.10 Uhr -, Romney bei 31 Prozent, Gingrich bei 18 Prozent und Paul bei sieben Prozent.
+++ Zweikampf in Ohio +++
[2.12 Uhr] Neue Zahlen für Ohio: Romney liegt bei 40 Prozent, Santorum kommt auf 37 Prozent. Gingrich (14 Prozent) und Paul (sieben Prozent) sind weit abgeschlagen.
+++ Santorum gewinnt in Tennessee +++
[2.10 Uhr] CNN meldet nun für Tennessee eine erste Prognose: Sie sieht Santorum im Vergleich zur Umfrage (siehe Eintrag 2.03 Uhr) noch weiter vorne: Er kommt danach auf 48 Prozent, Romney nur auf 23 Prozent. Gingrich liegt bei 20 Prozent und Paul auf sechs Prozent.
+++ Santorum führt in Oklahoma und Tennessee +++
[2.03 Uhr] In Oklahoma und Tennessee sieht CNN Santorum vorne. Der TV-Sender meldet folgende Zahlen für Oklahoma: 38 Prozent für Santorum, 25 Prozent für Romney, 24 Prozent Gingrich und zwölf Prozent für Paul. In Tennessee sind es nach einer Umfrage 35 Prozent für Santorum, 28 Prozent für Romney, 23 Prozent für Gingrich und elf Prozent für Paul.
+++ Romney gewinnt in Massachusetts +++
[2.02 Uhr] CNN meldet, dass Romney im Ostküstenstaat Massachusetts deutlich vorne liegt mit 70 Prozent. Hier war der Republikaner einmal Gouverneur. Sein Sieg war eine klare Sache. Santorum kommt nur auf zwölf Prozent, Paul auf neun und Gingrich auf vier Prozent.
+++ Spannung in Ohio +++
[1.55 Uhr] Im besonders umkämpften Bundesstaat Ohio deutet sich ein knappes Rennen zwischen dem moderaten Romney und dem erzkonservativen Santorum an. Nach weiteren Wählernachbefragen sieht der der TV-Sender CNN Romney nun bei 39 Prozent der Stimmen, Santorum auf 37 Prozent.
+++ Twitter-User lästern über Gingrichs Erfolg in Georgia +++
[1.47 Uhr] Twitter-User missbilligen den Sieg von Gingrich in Georgia: @Padeeo schreibt: "Ist dies die Nacht, in der in Georgia das Licht ausging?" Und @LitsaDremousis kommentiert: "Gingrich gewinnt Georgia. Es würde mir mit Romneys Niederlage dort besser gehen, wenn dieser Bundesstaat nicht gerade einen rassistischen Frauenhasser gestärkt hätte."
Romney führt in Vermont und Virgina
+++ "Eine Hochrechnung ist noch kein Ergebnis" +++
[1.38 Uhr] Bei der Santorum-Wahlparty in einer High School in Ohio starren die Besucher gebannt auf den Fernseher der Schulkantine. Gerade werden die ersten Hochrechnungen für ihren Heimatstaat gezeigt. Laut CNN liegt Santorum knapp hinter Romney. Eine Frau erklärt ihrer jüngeren Begleitung "eine Hochrechnung ist noch kein Ergebnis".
+++ Romney liegt in Ohio vorn +++
[1.31 Uhr] CNN berichtet erste Zahlen, es handelt sich um eine erste frühe Umfrage für Ohio: Danach kommt Romney auf 40 Prozent, Santorum auf 36 Prozent, Gingrich auf zwölf Prozent und Paul auf elf Prozent.
+++ Romney deutlich vor Paul in Virginia +++
[1.28 Uhr] MSNBC und Fox melden auch, dass Romney die republikanische Vorwahl im Bundesstaat Virginia gewonnen hat. Er setzt sich deutlich gegen den radikalliberalen Kongressabgeordneten Paul durch. Gingrich und Santorum standen am Super Tuesday in dem Südstaat nicht auf dem Wahlzettel. Sie hatten es nicht geschafft, rechtzeitig jeweils 10.000 Unterschriften von Unterstützern zu sammeln - die Voraussetzung, um zu der Vorwahl zugelassen zu werden.
+++ Erwarteter Sieg in Georgia +++
[1.22 Uhr] Auch andere TV-Sender melden übereinstimmend, dass Gingrich in Georgia gewonnen hat - es ist der Heimatstaat des Ex-Parlamentspräsidenten, sein Sieg war hier erwartet worden.
+++ Warten auf die Siegesparty +++
[1.16 Uhr] In Steubenville Ohio warten schon vor Schließung der Wahllokale rund 100 Anhänger auf Einlass zur Siegesparty, berichtet SPIEGEL ONLINE-Videoreporterin Sandra Sperber. Ein Mann hat seinem Sohn drei Santorum-Anstecker gekauft - und sagt: "Oma wird ausflippen wenn sie die sieht".
+++ Romney führt in Vermont und Virgina +++
[1.10 Uhr] In Vermont führt Favorit Romney: CNN sieht ihn bei 38 Prozent, Paul bei 27 Prozent. Santorum liegt bei 23 Prozent und Gingrich bei acht Prozent. Der TV-Sender meldet, dass Romney nach den Prognosen auch in Virgina vorne liegt.
+++ Gingrich gewinnt Georgia +++
[1.00 Uhr] CNN erklärt Newt Gingrich zum eindeutigen Gewinner von Georgia. Er liegt bei 45 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei folgt Mitt Romney mit 26 Prozent. Rick Santorum erreicht 20 Prozent, Ron Paul acht Prozent.
+++ Obama wünscht Romney "viel Glück" +++
[00.55 Uhr] Gute Wünsche vom Amtsinhaber - ausgerechnet Barack Obama wünscht seinem möglichen Herausforderer Mitt Romney Glück. Der US-Präsident war auf einer Pressekonferenz von Reportern gefragt worden, was er zu Romneys harscher Kritik an seiner Iran-Politik sage. Der Republikaner hatte Obama als nutzlosesten US-Präsidenten seit Jimmy Carter bezeichnet. Auf die Frage der Reporter, was er Romney darauf sagen würde, antwortete Obama lachend: "Viel Glück heute Abend!"
+++ Start zur Supernacht +++
Es wird eine spannende und eine lange Nacht: Im US-Bundesstaat Ohio schließen die Wahllokale um 0.30 Uhr (MEZ), in Virginia, Vermont und Georgia um 1 Uhr, in Tennessee, Massachusetts und Oklahoma um 2 Uhr, in North Dakota ist der Caucus zwischen 0.30 und 3.30 Uhr beendet, in Idaho um 4.30 und im Alaska zwischen 2 und 7 Uhr.