Vorwahlsieg in Texas Romney macht seine Kandidatur klar
Mitt Romney: Die letzten fehlenden Stimmen holte er in Texas
Foto: Justin Sullivan / AFPWashington - Romney holte bei der Vorwahl laut einem vorläufigen Ergebnis mindestens 88 der 152 Delegiertenstimmen. Damit hat der Multimillionär schon jetzt mit 1144 Stimmen eine deutliche Mehrheit für den Nominierungsparteitag im August in Florida, wo der Herausforderer von Amtsinhaber Barack Obama gekürt wird.
"Ich fühle mich geehrt, dass Amerikaner im ganzen Land meiner Kandidatur ihre Unterstützung gegeben haben", erklärte der frühere Gouverneur von Massachusetts. "Wir werden uns mit nichts weniger zufrieden geben, als dass wir Amerika wieder auf den Pfad zu Vollbeschäftigung und Wohlstand bringen", verkündete er.
Es erfülle ihn mit Ehrfurcht, ausreichend Delegierte gewonnen zu haben, um für die Republikaner als Präsidentschaftskandidat antreten zu dürfen. Den Abend verbrachte Romney in Las Vegas, wo er eine Spendengala mit dem Immobilienunternehmer Donald Trump besuchte.
Romney war seit Wochen designierter Kandidat der Republikaner, seitdem sich seine ärgsten Herausforderer Rick Santorum und Newt Gingrich aus dem Rennen verabschiedeten. Auch Obama hat seinen gesamten Wahlkampf längst auf den 65-Jährigen ausgerichtet.
Romney und Obama liegen in der Wählergunst bislang nah beieinander. Es wird mit einem knappen Ausgang der Abstimmung Anfang November gerechnet, da die Umfragen auf ein enges Rennen in mehreren wichtigen Bundesstaaten hindeuten.