Naher Osten: Neue Unruhen - DER SPIEGEL
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Naher Osten Neue Unruhen

In den Palästinensergebieten wird für den Nachmittag erneut mit schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und israelischer Armee gerechnet. Dann werden die 16 Toten der Unruhen vom Samstag beerdigt.
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Ramallah - Unter den Toten ist auch ein zwölfjähriger Junge, der ins Kreuzfeuer palästinensischer Heckenschützen und israelischen Soldaten geriet. Die Autonomiebehörde zog Konsequenzen und schloss alle palästinensischen Schulen bis Dienstag, um zu verhindern, dass Kinder auf dem Schulweg zwischen die Fronten geraten.

Palästinensische Demonstranten und die israelische Armee lieferten sich am Sonntagmorgen in der Stadt Hebron im Westjordanland erneut Straßenschlachten, bei denen fünf Menschen leicht verletzt wurden. Zu den Ausschreitungen kam es am Stadtrand von Hebron und entlang der Linie, die das jüdische vom palästinensischen Viertel der Stadt trennt.

Bei den am Donnerstag begonnenen Unruhen sind bisher 24 Palästinenser getötet und über 500 zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Die israelische Armee meldete bisher Dutzende Verletzte.

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