Nahost: Explosion an Bushaltestelle - DER SPIEGEL
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Nahost Explosion an Bushaltestelle

Im Nahen Osten hat sich erneut ein schwerer Zwischenfall ereignet: In der nordisraelischen Stadt Hadera sprengte sich offenbar ein palästinensischer Selbstmord-Attentäter in die Luft.
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Jerusalem - Der Attentäter sei anscheinend getötet und 25 Menschen leicht verletzt worden, sagte ein Sanitäter. Ein Augenzeuge berichtete, eine Autobombe sei nahe einem Bus explodiert. Der Wagen stand nach Angaben des israelischen Rundfunks nahe einem Sportplatz, auf dem viele Jungen Fußball gespielt hätten. Seit Beginn des Palästinenseraufstands Ende September haben palästinensischen Selbstmordattentäter bei Anschlägen zahlreiche Menschen getötet und verletzt.

Zuvor war in der Nähe eines israelischen Armeepostens im Gaza-Streifen eine Lastwagenladung Sprengstoff explodiert. Nach Angaben der israelischen Armee wurde niemand verletzt. Der Lastwagen befand sich auf der Straße, die den Gaza-Streifen in Nord-Süd-Richtung durchquert, als sich die Detonation ereignete. Über das Schicksal des Fahrers war zunächst nichts bekannt. Der Armeeposten befindet sich an der Kreuzung mit einer Straße, die zur jüdischen Siedlung Netzarim führt.

Wie die palästinensische Polizei mitteilte, feuerten israelische Panzer als Reaktion auf den Sprengstoff-Zwischenfall Granaten auf eine palästinensischen Polizeiwache in dem Gebiet. Dabei wurden drei Polizisten von Granatensplittern verletzt. Zwei Panzer und sieben Armeefahrzeuge drangen zudem erneut auf palästinensisch verwaltetes Gebiet vor.