Nahost: Peres spricht mit Arafat - DER SPIEGEL
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Nahost Peres spricht mit Arafat

Hoffnungsschimmer für einen Frieden im Nahen Osten. In der kommenden Woche will Israels Außenminister Schimon Peres mit Palästinenserpräsident Jassir Arafat über eine Waffenruhe beraten.
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Cernobbio/Jerusalem - Das Treffen sei das erste von drei Begegnungen, die er mit Arafat für die kommende Zeit plane, sagte Peres im italienischen Cernobbio. Der Außenminister machte über Ort und Zeitpunkt des Treffens mit Arafat keine genauen Angaben, sagte aber, es werde im Nahen Osten stattfinden. Aus palästinensischen Kreisen hatte es zuletzt geheißen, Arafat und Peres könnten sich beim Grenzübergang Erez zwischen dem Gaza-Streifen und Israel oder im ägyptischen Taba begegnen.

Peres kündigte an, er werde Arafat sagen, dass er selbst die feste Absicht habe, einen Lösungsweg zu finden. "Das Ziel (des Treffens) ist nicht nur eine Waffenruhe." Diese sei ein erster Schritt, auf den die "vollständige Umsetzung des Mitchell-Berichts folgt". Der Plan des früheren US-Senators George Mitchell sieht eine Waffenruhe als Voraussetzung für vertrauensbildende Maßnahmen vor, denen die Wiederaufnahme der Friedensgespräche folgen soll.

"Der Zorn ist groß"

"Das Misstrauen ist tief, der Zorn ist groß, die Situation ist angespannt", sagte Peres. "Ich habe keine Illusionen." Er wisse um die Schwierigkeit des Beginns - ohne die nötige Unterstützung. "Aber keiner von uns hat eine Alternative." Terror sei für Palästinenser und Israelis gleichermaßen schlecht, auf beiden Seiten würden Menschen getötet.

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