Nahostkonflikt: Uno stellt sich hinter Roadmap - DER SPIEGEL
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Nahostkonflikt Uno stellt sich hinter Roadmap

Der Weltsicherheitsrat hat eine Resolution verabschiedet, die die Bildung eines palästinensischen Staates im Jahr 2005 fordert. Die Vereinten Nationen drängen darin Israelis und Palästinenser, die vom Nahostquartett ausgearbeitete Roadmap umzusetzen.
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New York/Jerusalem - Die Resolution fordert alle Konfliktparteien auf, ihren Verpflichtungen aus dem Friedensplan nachzukommen und "die Vision von zwei Staaten" herbeizuführen, "die Seite an Seite in Frieden und Sicherheit zusammenleben". Eingebracht wurde die Resolution von Russland, den USA, den Vereinten Nationen und der EU - dem so genannten Quartett, das die Roadmap im Frühjahr entworfen hat.

Der palästinensische Ministerpräsident Ahmed Kurei reiste heute in Begleitung ägyptischer Vermittler in den Gaza-Streifen, um die militanten Gruppen dort zur Einstellung ihrer Angriffe auf Israel zu bewegen. Kureia führte getrennte Gespräche mit den Vertretern der Hamas, des Islamischen Dschihad und anderer Gruppen. Ein Hamas-Sprecher, Ismail Hanijje, sagte anschließend, ein Waffenstillstand hänge allein von Israel ab. "Wir sind bereit, die Zivilisten auf beiden Seiten aus dem Kreislauf der Gewalt zu entlassen, wenn der zionistische Feind seine Aggression einstellt."

Israel seinerseits beharrt nicht mehr unbedingt darauf, dass die militanten Gruppen vor einem Waffenstillstand entwaffnet werden müssen. Israel sei bereit, auf gezielte Angriffe gegen militante Palästinenser zu verzichten, wenn Kurei eine Waffenstillstandszusage der Untergrundgruppen erreiche, sagte ein Regierungsmitglied während der Italienreise von Ministerpräsident Ariel Scharon. Die Einstellung der gezielten Tötungen ist eine Hauptforderung der militanten Gruppen.

Zu einem Zwischenfall kam es heute an der jordanisch-israelischen Grenze bei Eilat. Dort schoss ein Jordanier auf eine Gruppe von Reisenden aus Ecuador und verletzte fünf von ihnen. Der Angreifer wurde von israelischen Sicherheitskräften erschossen.

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