Ostsyrien: IS enthauptet 33 Menschen - DER SPIEGEL
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Ostsyrien IS enthauptet 33 Menschen

Der "Islamische Staat" gerät in Syrien und dem Irak zunehmend unter Druck. Um Stärke zu suggerieren, hat die Terrormiliz 33 Jugendliche geköpft.
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Bei ihrer größten Massentötung in diesem Jahr hat die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Ostsyrien Aktivisten zufolge 33 Menschen enthauptet. Laut Syrischer Beobachtungsstelle für Menschenrechte ereignete sich die Tat in der Provinz Dair as-Saur.

Die Beobachtungsstelle steht der syrischen Opposition nahe und sammelt von London aus Informationen vor Ort über den syrischen Bürgerkrieg. Es ist es kaum möglich, eine unabhängige Bestätigung für die Angaben zu bekommen.

Es blieb zunächst unklar, wer die Ermordeten waren und warum sie getötet wurden. Der IS bringt immer wieder Gruppen von Menschen um. Oft deshalb, weil sie angeblich mit feindlichen Organisationen wie der syrischen Armee zusammenarbeiten oder anderen religiösen Gruppen angehören, die die Extremisten als ungläubig oder abtrünnig betrachten.

Machtverhältnisse in Syrien und Irak

Machtverhältnisse in Syrien und Irak

Foto: SPIEGEL ONLINE

Insgesamt ist die Terrormiliz in Syrien und dem Irak stark unter Druck. Die Terroristen wurden bereits aus wichtigen Städten wie Ramadi und Falludscha, die Offensive zur Rückeroberung von Mossul läuft. Als Reaktion auf den Machtverlust verübt der IS vermehrt Anschläge.

koe/dpa