Pakistan: Musharraf entgeht einem Anschlag - DER SPIEGEL
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Pakistan Musharraf entgeht einem Anschlag

Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf ist bei einer Visite im Norden seines Landes offenbar nur knapp einem Attentat entgangen.
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Islamabad - Wie die Nachrichtenagentur Reuters am späten Nachmittag meldete, wurde bei einem Besuch Musharrafs in der Stadt Rawalpindi am Sonntag ein Stück einer Straße durch eine Explosion aufgerissen, kurz nachdem der Convoy des Präsidenten die Stelle passiert hatte.

Eine Minute vor der Explosion sei der Geleitzug des Präsidenten am Explosionsort vorbeigefahren, so der Militärssprecher, Generalmajor Shaukat Sultan. Der Präsident sei wohlauf und sicher, so der Sprecher. Es gebe keine Verluste an Menschenleben oder Sachen.

Soldaten und Polizei riegelten die Gegend ab. Sultan kündigte eine Untersuchung an. Musharraf sei auf dem Weg zur seiner offiziellen Residenz gewesen, als sich der Anschlag ereignete.

Es war bereits das dritte Attentat auf Musharraf, seit er sich im Oktober 1999 an die Macht geputscht hatte. Musharraf übernahm damals die Regierungsgewalt und riss im Juni 2001 auch das Amt des Präsidenten an sich.