Iran: Pentagon bestätigt Fehler der US-Marine - DER SPIEGEL
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Patrouillenboote in Irans Gewässern Pentagon bestätigt Fehler der US-Marine

Einen Tag lang hielt die iranische Armee zehn amerikanische Marinesoldaten fest. Sie hatten sich in iranischen Gewässern aufgehalten - aus Versehen, wie das US-Militär jetzt zugab.
Boote der US-Marine in Iran: Fehler nicht gemeldet
Boote der US-Marine in Iran: Fehler nicht gemeldet

Boote der US-Marine in Iran: Fehler nicht gemeldet

Foto: AFP/ Irans Revolutionary Guards Website
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Verteidigungsminister Ashton Carter hat jetzt öffentlich eingestanden, dass ein Navigationsfehler dazu führte, dass zwei amerikanische Patrouillenboote in das iranische Hoheitsgebiet gerieten. "Sie waren eindeutig nicht auf der Position, auf der sie sein wollten", sagte der Pentagonchef.

Trotz des angespannten Verhältnisses zwischen Iran und den USA hatten es die Marinesoldaten demnach versäumt, ihren Fehler zu melden. Die Umstände sind unklar. "Sie haben ihren Navigationsfehler zu dem Zeitpunkt nicht gemeldet. Vielleicht waren sie dabei, das zu klären, als sie auf die iranischen Boote trafen und bemerkten, dass sie sich in iranischen Hoheitsgewässern aufhielten", so Carter.

Warum die Soldaten ihren Fehler nicht rechtzeitig bemerken oder melden konnten, bleibt weiterhin unklar. Gerüchte über technische Schäden wurden bisher nicht bestätigt.

Das iranische Staatsfernsehen hatte Videoaufnahmen veröffentlicht, auf denen die US-Seeleute auf dem Boden knien. Ein Soldat entschuldigt sich darin öffentlich für seinen Fehler. Iran hatte die Marinebesatzung bereits nach kurzer Zeit freigelassen. Sie erklärten, gut behandelt worden zu sein.

mtr/dpa/Reuters