Rassismus: Afrikaner in Mailand erschlagen - DER SPIEGEL
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Rassismus Afrikaner in Mailand erschlagen

Mit Eisenstangen haben Besitzer einer Mailänder Bar einen 19-jährigen Afrikaner erschlagen. Er hatte Kekse gestohlen. Der Vorfall hat der Rassismus-Debatte in Italien neuen Auftrieb gegeben.
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Mailand - Abdul Guiebre aus Burkina Faso hatte keine Chance: Als der junge Afrikaner mit italienischer Staatsbürgerschaft in der Nacht zum Sonntag in einer Bar in Mailand Kekse gestohlen hatte, seien der Besitzer und sein Sohn mit Eisenstangen auf den Mann losgegangen, berichten italienische Zeitungen. Unter Beschimpfungen schlugen sie auf ihn ein und ließen den Schwerverletzten auf der Straße liegen. Wenige Stunden später starb Abdul in einem Krankenhaus.

Die linke Opposition zeigte sich empört über den Fall und entfachte eine neue politische Diskussion. Vor allem der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega Nord warf die PD (Demokratische Partei) vor, durch ihre ausländerfeindliche Politik in Italien ein Klima des Hasses zu schüren.

Oppositionschef Walter Veltroni forderte, dass "das Klima des Hasses und der Intoleranz endlich besiegt werden muss". Der Tod des Afrikaners sei "eine unerträgliche Tragödie".

luc/dpa

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