Rüstung: Putin setzt KSE-Vertrag aus - DER SPIEGEL
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Rüstung Putin setzt KSE-Vertrag aus

Russlands Präsident Putin hat den KSE-Abrüstungsvertrag außer Kraft setzt. Er reagierte damit auf Pläne der USA, ein Raketenschutzschild in Osteuropa aufzubauen.
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Moskau - Mit der Unterzeichnung des Gesetzes durch Wladimir Putin ist das mit der Nato geschlossene Abkommen über die Stationierung konventioneller Streitkräfte zum 12. Dezember außer Kraft gesetzt. Dies teilte das russische Präsidialamt mit.

Putin hatte die Aussetzung aus Protest gegen die Pläne der USA angekündigt, in Tschechien und Polen Teile ihres geplanten Raketenschilds aufzubauen. Der KSE-Vertrag gilt als wichtiger Eckpfeiler der europäischen Sicherheitsvereinbarungen. Er legt Obergrenzen für Panzer, Artillerie und Luftwaffe zwischen Atlantik und Ural fest.

Die USA und die Nato hatten Russland aufgefordert, an dem Vertrag festzuhalten und die Stabilität in Europa nicht zu gefährden. Putin hat den US-Raketenschild als direkte Bedrohung Russlands bezeichnet.

asc/Reuters/AFP