Säbelrasseln: Bush droht Saddam Hussein - DER SPIEGEL
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Säbelrasseln Bush droht Saddam Hussein

US-Präsident George W. Bush dem irakischen Diktator Saddam Hussein indirekt gedroht. Die USA würden einer Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen nicht tatenlos zusehen.
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Washington - Ohne das Land direkt beim Namen zu nennen, aber mit deutlichem Bezug auf das Regime von Diktator Saddam Hussein kündigte Bush entschlossenes Handeln gegen "Terroristen und Tyrannen" an.

Die USA seien von "dunklen" Terrornetzwerken und Regimen bedroht, die nach Massenvernichtungswaffen trachteten und ihre Waffenprogramme vor der Welt versteckten, sagte der Präsident bei einem Truppenbesuch im Bundesstaat New York. Dieselben Regime hätten ihre "wahre Natur" gezeigt, indem sie ihre eigenen Bürger folterten und abschlachteten. Die "Tyrannen und Terroristen" hätten eines gemeinsam: Sie würden weder von Menschlichkeit oder einem Gewissen zurückgehalten.

"Bei solchen Feinden können wir nicht ruhig da sitzen und auf das Beste hoffen", fuhr der Präsident fort. Amerika müsse gegen die "schrecklichen Bedrohungen" vorgehen, bevor sie sich voll entfaltet hätten. "Wir werden Diplomatie anwenden, wenn es möglich ist, und Gewalt, wenn es nötig ist. Wir werden uns mit Besonnenheit vorbereiten und entschlossen handeln." Freunden und Feinden müsse klar sein, "dass die USA die Sicherheit der Menschen und die Zukunft des Friedens nicht in den Händen von ein paar bösen und zerstörerischen Leuten lassen".