Scharping: Bei Bush-Sieg intensive Gespräche - DER SPIEGEL
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Scharping Bei Bush-Sieg intensive Gespräche

Bundesverteidigungsminister Scharping glaubt, dass bei einem Sieg von George W. Bush bei den US-Präsidentschaftswahlen "die eine oder andere streitige Debatte" notwendig wird. Das kündigte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk-Interview an.
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Hamburg - Die "innenpolitischen, doch sehr ausgeprägten Unterschiede" zwischen den beiden Präsidentschaftsbewerbern Bush und Gore könnten "durchaus Rückwirkungen" haben auf die internationale Politik, sagte Scharping - "soweit es um Wirtschaftspolitik, soweit es um eine Vertiefung des transatlantischen Verhältnisses auf ökonomischem oder auf kulturellem Gebiet geht."

An eine Änderung der Balkan-Politik der Amerikaner glaubt Scharping bei einem Bush-Erfolg ohnehin nicht. Die USA und mit ihr auch der Gouverneur von Texas wüssten "ganz genau, dass die Europäer die Hauptlast des Engagements auf dem Balkan tragen. Sie stellen etwa 90 Prozent der Soldaten, die dort stationiert sind, und sie tragen auch die finanzeille Hauptlast, wenn man den Stabilitätspakt denkt."