Sierra Leone: Zwei Journalisten getötet - DER SPIEGEL
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Sierra Leone Zwei Journalisten getötet

Beim Bürgerkrieg in Sierra Leone sind ein spanischer und ein amerikanischer Journalist ums Leben gekommen. Ihr Fahrzeug geriet in dem westafrikanischen Land in einen Hinterhalt.
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Freetown - Bei dem erschossenen Spanier handelt es sich um den 32-jährigen Miguel Gil Moreno de Mora, der als Kameramann für die Fernsehnachrichten von Associated Press im Einsatz war. Auch der 53-jährige Reuters-Korrespondent Kurt Schork aus Washington wurde getötet. Zwei seiner Kollegen bei Reuters, ein Grieche und ein Südafrikaner, wurden bei dem Angriff leicht verletzt, konnten aber noch rechtzeitig fliehen.

Der beiden Journalisten starben in einer Gegend, in der es in den letzten Tagen heftige Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Kämpfern der oppositionellen Vereinigten Revolutionären Front (RUF) gegeben hatte. UN-Generalsekretär Kofi Annan machte Rebellen der RUF für den Tod der Journalisten verantwortlich. Diese seien erschossen worden, während sie nichts anderes getan hätten, als ihrer Arbeit nachzugehen, beklagte Annan in New York. Das amerikanische Außenministerium bestätigte, dass es sich um einen Hinterhalt gehandelt habe und verurteilte den Angriff aufs Schärfste.