Somalia BBC-Journalistin erschossen
Mogadischu - Die 39-jährige Kate Peyton war nach Angaben der BBC in London noch in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie ihren Schussverletzungen erlag.
Die Journalistin hatte eine Delegation der Exilregierung des ostafrikanischen Landes begleitet, die den für den 21. Februar geplanten Umzug der Politiker von Nairobi in ihre Heimat vorbereiten sollte. Vor dem Hotel Sahafi wurde sie von den Schüssen getroffen worden. Der sie begleitende BBC-Reporter, Peter Greste, wurde nicht verletzt.
Peyton arbeitete seit 1993 für die BBC. Sie war nur kurz vor dem Anschlag in Somalia eingetroffen.
Somalia hatte seit dem Sturz des Diktators Siad Barre 1992 keine funktionierende Zentralregierung mehr. Zahlreiche untereinander verfeindete Clans beherrschen das Land und verfügen über stark bewaffnete Milizen. Viele Somalis betrachten die aus jahrelangen Verhandlungen in Kenia hervorgegangene Exilregierung mit Skepsis.