Spanien: Bombenterror im Feriengebiet - DER SPIEGEL
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Spanien Bombenterror im Feriengebiet

Südlich von Alicante ist in der Badestadt Santa Pola eine Bombe hochgegangen. Zwei Menschen wurden getötet, darunter ein sechsjähriges Mädchen. 25 weitere wurden verletzt. Die spanischen Behörden vermuten die baskische Separatistenorganisation Eta hinter dem Anschlag.
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Alicante - Der staatliche Rundfunk RNE meldet, der Sprengsatz sei am Sonntagabend in der Nähe einer Polizeikaserne im ostspanischen Santa Pola detoniert. Die Autobombe explodierte an einer Haltestelle, an der zahlreiche Ausflügler auf einen Bus warteten. Bei den Toten handelte es sich um ein sechs Jahre altes Mädchen und einen etwa 50 Jahre alten Mann.

Das Mädchen, Tochter eines Polizisten, wurde in der Wohnung der Eltern von Möbeln erschlagen, die durch die Druckwelle umgestürzt waren. Der 50-Jährige hatte an der Bushaltestelle gewartet. Die Detonation war so stark, dass einige Mauern umliegender Gebäude einstürzten.

Die spanischen Behörden machten die baskische Separatistenorganisation Eta für den Terroranschlag verantwortlich. Die Terrororganisation hatte zuletzt während der EU-Gipfelkonferenz Ende Juni in Sevilla eine Serie von Bombenanschläge verübt, bei denen mehrere Menschen verletzt wurden. In den vergangenen Wochen gab es keine Anschläge mehr. Dies hatte in Spanien Spekulationen ausgelöst, die Organisation halte möglicherweise eine nicht öffentlich erklärte "Waffenruhe" ein.