Mithilfe Russlands Assads Armee erobert Rebellenhochburg
Syrische Armee (Archivaufnahme): Mit Russlands Hilfe auf dem Vormarsch
Foto: Alexander Kots/ AP/dpaDie Armee von Syrien hat eine Hochburg der Rebellen im Süden des Landes eingenommen. Truppen von Präsident Baschar al-Assad hätten die Stadt Scheich Maskin an der Grenze zu Jordanien nach heftigen Gefechten von den Aufständischen zurückerobert, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montagabend mit. Kämpfe fänden nun nur noch außerhalb der Stadt statt.
Unterstützt wurden die Soldaten Assads dabei auch durch Luftangriffe von russischen Kampfjets, die seit Ende September in den Bürgerkrieg auf Seiten Assads eingreift. Außerdem seien Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz und Kämpfer aus Iran beteiligt gewesen, erklärte die oppositionsnahe Beobachtungsstelle mit Sitz in Großbritannien, die ihre Informationen von Ärzten und Aktivsten vor Ort bezieht. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden.
Im Dezember war Assads Armee in Scheich Maskin eingerückt und in Außenbezirke vorgedrungen. Die Stadt liegt an einer Versorgungsroute, die die Hauptstadt Damaskus mit der Provinz Daraa im Süden verbindet.
Im Dezember hatten die Regierungstruppen bereits den nahegelegenen Militärstützpunkt "Brigade 82" unter ihre Kontrolle gebracht. Am Wochenende eroberten Assads Truppen zudem das letzte von den Rebellen kontrollierte Dorf in der Küstenprovinz Latakia zurück.