Syrien: Tote bei Bombenanschlag an der Grenze zur Türkei - DER SPIEGEL
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Syrien 29 Tote durch Explosion an Grenze zur Türkei

Mehrere syrische Rebellen sind an der syrisch-türkischen Grenze offenbar bei einem Selbstmordanschlag des "Islamischen Staates" getötet worden. Dutzende wurden verletzt, wie Zeugen berichteten.
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Ein Attentäter soll sich mit einem Fahrzeug in die Luft gesprengt haben: Bei einer Explosion an einem Grenzübergang zwischen Syrien und der Türkei sind nach Angaben von Aktivisten 29 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen syrische Rebellen. Es gebe zudem Schwerverletzte. Bei den Opfern soll es sich mehrheitlich um Mitglieder der Gruppe Dschabhat Fatah al-Scham handeln, die von der Türkei im Kampf gegen den "Islamischen Staat" unterstützt werden. Das berichten Zeugen, wie die Agentur Reuters schreibt.

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) übernahm die Verantwortung für den Anschlag. Das IS-Sprachrohr Amak im Internet berichtete, ein Attentäter habe sich mit einem Fahrzeug in die Luft gesprengt.

Laut der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte war die Ursache der Explosion am Grenzübergang Atme zunächst unklar. Die Angaben der Beobachtungsstelle, die sich auf ein Netzwerk aus Informanten in Syrien beruft, sind von unabhängiger Seite kaum überprüfbar. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu bestätigte die Explosion und die Totenzahl. Die Detonation habe sich während eines "Wachwechsels" der Rebellenkämpfer ereignet.

An dem Grenzübergang, der auf syrischer Seite in der Provinz Idlib liegt, hatte es bereits in der Vergangenheit einen schweren Anschlag gegeben. Zu einem Selbstmordanschlag, bei dem Mitte August mindestens 32 Rebellenkämpfer getötet worden waren, bekannte sich die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). Die Rebellen nutzen den Grenzübergang als Transit zwischen den syrischen Provinzen Idlib und Aleppo sowie, um Verletzte in Sicherheit zu bringen.

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mho/cte/Reuters/AP/dpa