Teheran: Iraner fordern "Tod Israels" - DER SPIEGEL
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Teheran Iraner fordern "Tod Israels"

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Teheran - Tausende Iraner haben in Teheran gegen Israel demonstriert und zur "Befreiung" Jerusalems aufgerufen. In Sprechchören forderten sie den "Tod Israels" und den "Tod der USA". Die Kundgebungen fanden am so genannten "Internationalen Al- Kuds-Tag" statt. Nach einem Beschluss des früheren iranischen Revolutionsführers, Ajatollah Ruhollah Khomeini, sollen die Iraner jährlich an diesem Tag gegen die "israelische Besetzung von Al Kuds (Jerusalem)" demonstrieren.

In einer Erklärung verurteilten die Demonstranten "israelische Aggressionen gegen Palästinenser". Sie verlangten außerdem einen "Kriegsverbrecherprozess" gegen die politische Führung Israels. Vor der Teheraner Universität forderte der reformorientierte iranische Präsident Mohammed Chatami von den internationalen Gremien "ein Ende des 50 Jahre langen Leidens" der Palästinenser.

Teheran, das Israel nicht anerkennt, fordert ein unabhängiges Palästinenserstaat mit Jerusalem als Hauptstadt.