Terror-Opfer US-Gericht fordert Milliarden-Entschädigung von Iran
Ein US-Gericht hat Iran wegen eines Terroranschlags gegen amerikanische Soldaten im Libanon vor 24 Jahren zur Zahlung von 2,65 Milliarden an die Hinterbliebenen verurteilt. Diese können nun versuchen, iranisches Eigentum im Ausland beschlagnahmen zu lassen.
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Bei dem Selbstmordanschlag der Hisbollah waren im Jahr 1984 in Beirut 241 US-Soldaten getötet worden. Es war der schwerste Anschlag gegen US-Einrichtungen vor dem 11. September 2001. Richter Royce Lamberth erklärte am Freitag, noch nie habe ein amerikanisches Gericht eine so hohe Strafe gegen ein anderes Land verhängt.
Das Attentat war von der libanesischen Hisbollah geplant und durchgeführt worden. Iran wird vorgeworfen, die Hisbollah zu unterstützen. Das Urteil ermöglicht es den Familien nun, die Beschlagnahme iranischer Vermögenswerte im Ausland anzustreben. Iran hat jede Verantwortung für das Attentat zurückgewiesen. Die Klageschrift wurde bereits vor sechs Jahren zugestellt, das Land hat aber bis heute nicht darauf reagiert.
cis/AP