Terror USA warnen vor al-Qaida-Terror im Libanon
Oxford - Der Koordinator der US-Geheimdienste, John Negroponte, hält al-Qaida-Aktivitäten im Libanon für durchaus denkbar. Zweifel würden allein wegen der unterschiedlichen Glaubensrichtungen bestehen: Al-Qaida wird hauptsächlich von sunnitischen Muslimen geführt, die libanesische Hisbollah-Miliz dagegen von Schiiten. "Es ist mir nicht ganz klar, ob al-Qaida eine Basis für erfolgreiche Aktivitäten im Libanon hat oder nicht, da der Großteil der Muslime im Libanon schiitisch ist. Aber ich würde es nicht ausschließen", sagte Negroponte im
englischen Oxford der Nachrichtenagentur Reuters.
Al-Qaida-Vizechef Aiman al-Sawahri hatte zum Jahrestag der
Anschläge vom 11. September 2001 in den USA mit neuer Gewalt
gedroht und dabei auch zu Attentaten im Libanon aufgerufen:
"Alle ernsten Muslime, denen es möglich ist, den Süden Libanons
zu erreichen, rufe ich dazu auf, die zionistischen Kräfte
schleunigst zu besiegen", sagte er in einer Videobotschaft.
kai/Reuters