Terrorabwehr: Polizei überwachte Berliner Bahnhöfe - DER SPIEGEL
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Terrorabwehr Polizei überwachte Berliner Bahnhöfe

Die Berliner Polizei hat im vergangenen Herbst wochenlang U-Bahnhöfe per Video überwacht. Grund dafür waren Anschlagsdrohungen der al-Qaida. Die Beamten nutzten dafür die Kameratechnik der Verkehrsbetriebe.
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Berlin - Innensenator Ehrhart Körting informierte am Montag die Öffentlichkeit über die Aktion aus dem letzten Herbst. "Es gab einen Hinweis auf einen möglichst öffentlichkeitswirksamen Anschlag", sagte der Sozialdemokrat. Seinen Angaben zufolge wurden in zwölf Fällen zwischen 30. September und 14. Oktober Bahnhöfe beobachtet. Mitarbeiter der Polizei nahmen dazu an den Bildschirmen in der Leitstelle der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Platz. "Wir hatten einen etwas konkreteren Hinweis darauf, wo Täter auftauchen könnten", erklärte Körting. Festnahmen habe es aber nicht gegeben.

Im Herbst hatte al-Qaida Anschläge in Deutschland angedroht, falls die Bundeswehr nach der Bundestagswahl am 27. September nicht ihre Soldaten aus Afghanistan abzieht. In den Drohvideos war auch das Brandenburger Tor zu sehen. Dort feierten am 3. Oktober Hunderttausende Menschen den Tag der Deutschen Einheit - gesichert von Hunderten Polizisten. Auch auf den S- und U-Bahnhöfen hatte die Polizei in diesen Tagen ihre Kräfte verstärkt.

ler/dpa