Terrorangst: US-Botschaft in Indonesien geschlossen - DER SPIEGEL
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Terrorangst US-Botschaft in Indonesien geschlossen

Bis auf weiteres haben die USA ihre Botschaft in Indonesien geschlossen. Es liege ein "Sicherheitsbedrohung" vor, hieß es.
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Jakarta - Die US-Botschaft wiederholte ihre Warnung an die Amerikaner im Land, dass die Gefahr von Terrorakten in Indonesien weiterhin hoch sei. Es könne an jedem Ort und zu jeder Zeit zu Anschlägen kommen, hieß es in einer Mitteilung auf der Internetseite der Botschaft. Es liege eine "Bedrohung der Sicherheit vor", deshalb werde der Gegbäudekomplex in der Hauptstadt Jakarta geschlossen.

Am Wochenende hatten in Jakarta mehrere tausend Muslime gegen die angebliche Schändung des Korans im US-Militärgefängnis von Guantánamo protestiert. Sie drohten, die Muslime weltweit würden für die Taten der amerikanischen Soldaten Rache nehmen.

In der Vergangenheit hatten militante Islamisten wiederholt westliche Einrichtungen zum Ziel von Terrorakten gemacht. Bei einem Anschlag auf die australische Botschaft in Jakarta waren im September 2004 elf Menschen ums Leben gekommen. Australien gilt als enger Verbündeter der USA.