Terrorgefahr in USA: Sicherheitsstufe für Regierungsgebäude erhöht - DER SPIEGEL
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Terrorgefahr USA erhöhen Sicherheitsstufe für Regierungsgebäude

Aus Angst vor Terroranschlägen verschärfen die USA die Schutzmaßnahmen für Regierungs- und Verwaltungsgebäude. Die neuen Richtlinien gelten für mehr als 9500 Häuser im ganzen Land.
Federal Reserve Board Building in Washington: Sicherheitsmaßnahmen verstärkt
Federal Reserve Board Building in Washington: Sicherheitsmaßnahmen verstärkt

Federal Reserve Board Building in Washington: Sicherheitsmaßnahmen verstärkt

Foto: Gary Cameron / Reuters
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Washington - Die USA verschärfen aus Sorge vor Anschlägen die Schutzmaßnahmen für ihre Regierungsgebäude. Die Gründe dafür seien offensichtlich, sagte US-Heimatschutzminister Jeh Johnson: "Terroristen rufen öffentlich zu Anschlägen auf unser Land und andere Länder auf." Zudem verwies er auf die jüngsten Gewalttaten im Nachbarland Kanada.

Von den verschärften Sicherheitsmaßnahmen seien mehr als 9500 Regierungs- und Behördengebäude betroffen. Details nannte Johnson nicht. Er warnte aber vor allem vor Anschlägen, die Einzelpersonen oder kleinere Gruppen verüben könnten.

In Regierungskreisen hieß es, es gebe keine konkreten Hinweise auf Pläne für einen Anschlag, aber die Aufrufe dazu hätten sich in letzter Zeit gehäuft.

Die Dschihadistengruppe "Islamischer Staat" (IS) ruft ihre Anhänger zu Anschlägen auf Länder auf, die der US-geführten Militärallianz gegen die Extremisten angehören. In Kanada verübten in der vergangenen Woche zwei mutmaßliche Islamisten Angriffe auf Militärangehörige, zwei Soldaten wurden getötet. In New York wurde ein Mann erschossen, nachdem er mit einem Beil auf mehrere Polizisten losgegangen war. Auch in diesem Fall gehen die Behörden von einem islamistischen Tathintergrund aus.

vet/dpa/AFP/Reuters