Terrorismus: Mullah Omar lehnt Amnestie-Angebot ab - DER SPIEGEL
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Terrorismus Mullah Omar lehnt Amnestie-Angebot ab

Der flüchtige Taliban-Anführer Mullah Mohammed Omar hat das Amnestie-Angebot der afghanischen Regierung zurückgewiesen. Stattdessen rief er seine Männer heute zum weiteren Kampf gegen die Regierungstruppen und die US-Soldaten im Land auf.
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Spin Boldak - Ein Taliban-Sprecher gab die ablehnende Haltung seines Chefs zu einer Amnestie heute bekannt. "Wir brauchen keinerlei Sicherheitsgarantie von der Regierung", sagte er. Mullah Omar verstecke sich nicht, er kämpfe weiter.

Schon in den vergangenen Wochen seien auf seinen Befehl hin die Angriffe gegen US-Streitkräfte verschärft worden, diese Strategie werde fortgesetzt.

Die Regierung von Präsident Hamid Karsai hatte zuvor erneut an die radikal-islamischen Kämpfer appelliert, ihr Amnestie-Angebot anzunehmen. Es sieht Straffreiheit für die Rebellen vor, falls diese ihre Kämpfe beenden. Dies galt jedoch zunächst nicht für Extremistenanführer.

Der frühere Präsident Sibghatullah Modschaddedi, averantwortlich für das Amnestie-Projekt, hatte aber gestern auch Mullah Omar explizit in das Angebot mit eingeschlossen. Der Taliban-Anführer ist, wie al-Qaida-Chef Osama bin Laden, einer der weltweit meistgesuchten islamischen Extremisten.