Uno-Gipfel: Iranischer Präsident bekommt US-Visum - DER SPIEGEL
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Uno-Gipfel Iranischer Präsident bekommt US-Visum

Die US-Regierung hat dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad nach anfänglichem Zögern ein Visum zur Teilnahme an der Uno-Vollversammlung in New York gewährt. Das Außenministerium überstimmte die Bedenken des Heimatschutzministeriums.
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Washington - Das anfängliche Zögern der USA hatte in Teheran Verärgerung ausgelöst. Der Uno-Gipfel findet in der nächsten Woche statt.

Mehrere Amerikaner, die 1979 bei der Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran 444 Tage festgehalten worden waren, behaupten, Ahmadinedschad sei einer der Geiselnehmer gewesen. Nach den US-Einwanderungsbestimmungen kann Personen, gegen die begründeter Verdacht der Unterstützung von Terroraktivitäten vorliegt, die Einreise verweigert werden.

Die US-Regierung habe die Berichte geprüft, sei aber skeptisch, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf einen Beamten des Außenministeriums. Unabhängig von der Visa- Gewährung werde das Außenministerium Teheran bitten, verbliebene Fragen über Ahmadinedschads damalige Rolle zu klären.